Aktuelles


28. Januar 2023

 

SAVE THE DATE!

 

Schomma in den Terminkalender eintragen:

Am Donnerstag, den 2. März lese ich aus "Am Ende der Sichtachse".

 

Wo: Im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

Uhrzeit: 19.30 Uhr.

Eintritt: 3 Euro.

 

Ich freu mich auf lyrikbegeisterte Gäste. Solche, die es - vielleicht - werden wollen: hehe, wartet's nur ab! ... Und auf diejenigen, die einfach nur neugierig sind.

Die Bibliothek ist super zu erreichen, sie liegt direkt gegenüber vom Hauptbahnhof.


 

 23. Januar 2023

 

Wir sind fertig!

 

https://open.spotify.com/show/3ePUl0qmCRBrIxEKlwXget

Ab sofort kann man in vier Podcast-Folgen meine Gedichte anhören. Jede Folge ist ca. eine Viertelstunde lang. Klicken - und ab geht die Post.


21. Januar 2023

 

Heute mal

 

ein Poesiealbum

in der Post ...

 

Die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Leipzig hat zu ihrem 30jährigen Jubiläum einen schön gestalteten Band mit Gedichten herausgebracht. Viele Kolleginnen und Kollegen sind dort vertreten. Mit "Damals war Krieg"und "Kartoffelernte" bin ich auch dabei.

Gedichte seien, schreibt der Vorsitzende der GZL Ralph Schüller "ein Luxus und eine Notwendigkeit - ohne sie wären wir stiller, unwissender, unbeschreibbarer, ärmer." So isses! Ich freue mich, dabei zu sein.


20. Januar 2023

 

Heute drei Gedichte aus: Ursula Maria Wartmann "Am Ende der Sichtachse", edition offenes feld 2021

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2023_01_20_18_32_01(1).mp3
MP3 Audio Datei 2.2 MB

16. Januar 2023

 

Meine Rezension zu Christoph Wenzels "landläufiges lexikon" wird bei Faust Kultur veröffentlicht werden. Toll, ich freu mich sehr. Den Titel gibt's schon mal: "Im Drubbel laufen Tölen." Tja, da heißt es, noch ein paar Tage gespannt sein ... 

Man kann auch jetzt schon mal reingucken, es lohnt sich immer:

 www.faust-kultur.de


Man braucht Zeit, Muße und

Begeisterung für's lyrische Abenteuer. Wenn dann der Funke überspringt ... Toll!

14. Januar 2023

 

landläufiges lexikon 

 

das Buch des in Aachen lebenden Lyrikers Christoph Wenzel und meine Rezension dazu  - noch nicht ganz fertig.

Man kann einen verregneten Samstag  nicht besser verbringen ...

120 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Lesebändchen.  Edition Korrespondenzen, Wien

20 Euro




13. Januar 2023

 

So sieht ein Marathon aus

 

Heute im Tonstudio vier Folgen für den Lyrik-Podcast eingelesen. Das war heftig: physisch und mental. Und erforderte fast drei Stunden äußerste Konzentration. Ein Gedicht ("Vietnam" mit einer ganz besonderen Bedeutung) konnte ich nicht lesen, weil mir die Tränen kamen. Es ist, wie manche wissen, in Sachen Lyrik sozusagen mein "Erweckungserlebnis" gewesen - mir war nicht klar, wie nah mir das noch immer ist. Lyrik ist ein magischer Schlüssel zum Unterbewußten; hier hat sich das wieder bestätigt.

Jan Primke, Musiker, selber auch Sprecher und Chef des Tonstudios, blieb auch bei dem einen oder anderen Patzer gelassen. Es hat Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten, Tässchen Kaffee und ein bisschen privat reden inbegriffen.

Ende der nächsten Woche sollte der Podcast abzurufen sein. Der übrigens vom Dortmunder Kulturbüro ermöglicht wurde, dem herzlicher Dank gebührt.




11. Januar 2023

 

Stimmtraining im Schulte-Witten Haus

 

Claudia Vennes von der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund hatte eingeladen. Ihre Kollegin Christina Theren, Lese- und Literaturpädagogin sowie Stimmtrainerin bot drei wunderbare Stunden im Schulte-Witten-Haus für begeisterte Vorleser*innen an, die u.a. auch als Lesepat*innen am Start sind. Stichworte: Atem, Zwerchfell, Entspannung, hohe Töne, tiefe Töne. Summen ...

Spannend, kurzweilig und auch witzig. Jedenfalls wurde viel gelacht. Am Ende waren alle tiefenentspannt;  geschuldet der Energie und Begeisterung von Christina Theren.

Alle waren ungemein angetan. Das schreit nach Fortführung - und die beiden Damen ... nun ja. Abgeneigt schienen sie nicht. Und dann waren noch druckfrisch ins Haus geflattert: die Flyer zu meiner Buchpremiere am 2. März im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek. Wie schön!


5. Januar 2023

"Vater Rhein" ist eine der am meisten befahrenen Wasserstraßen der Welt - und wahrscheinlich auch eine der am meisten besungenen ...

Der romantische Teil des Rheins im Obereren Mittelrheintal mit einer Länge von 67 Kilometern ist UNESCO Welterbe mit hohem Symbolgehalt für's deutsche Land und einem ungemein dichten Vorkommen an kulturellen Zeugnissen einer bewegten Vergangenheit. Drachenfels und Loreley sind weltweit bekannte Hotspots, eine der bekanntesten Rhein-Sagen ist das Nibelungenlied.

"Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" (Heinrich Heine) gehört zu den bekanntesten Rheinliedern. Und, klar, es gibt auch jede Menge Schunkel- und Trinklieder; es gibt ja auch jede Menge Winzer und Weine und Leute, die sie trinken.

Wegen seiner herausragenden Bedeutung im Vergleich zu anderen deutschen Flüssen wird "Vater Rhein" in Gestalt eines starken Mannes am Reichtagsgebäude in Berlin dargestellt. Im deutschen Sprachraum ist er der zweitlängste Strom nach der Donau und liegt - sorry, Hamburg - vor der Elbe.

Zwischen Drachenfels und Loreley, Unkel und Andernach gibt es immer wieder Neues zu bestaunen. Hübsche Orte, alte Kirchen, Schlösser, Burgen, Herrenhäuser, Weinberge, herrliche Promenaden am Fluss, gesäumt von Platanen-Alleen. Und immer wieder ziehen Schiffe mit ihrer Fracht vorbei, taucht das Funkeln der Sonne Berge und Täler in Licht und Schatten, ziehen dramatische Wolkenbilder vorüber.

4. Januar 2023

 

Noch immer sind in Bad Neuenahr- Ahrweiler die Schrecken der Flut vom Sommer 2021 gegenwärtig, auch wenn man nach Kräften versucht, den alten Zustand des so malerischen und bei Gästen überaus beliebten Weinortes wiederherzustellen.

Im ersten Moment denkt man, dass sehr viel wieder gut ist. Im zweiten merkt man sehr erschrocken, dass dies überhaupt nicht so ist.

Bis zu zehn Jahren wird es dauern, so offizielle Verlautbarungen, bis hier die Welt wieder in Ordnung ist. Zumindest äußerlich. Die Traumata, die Verletzungen, die Trauer um die Toten werden bleiben.

3. Januar 2023

 

Willy Brandt-Forum in Unkel

 

In Unkel, Kleinod direkt am Rhein mit seiner herrlichen Promenade, hat Willy Brandt, ehemals Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger, von 1979 bis zu seinem Tod 1992 gelebt. Hier kann man Zeitgeschichte hautnah erleben.  Übrigens lebte auch Günter Wallraff hier, auch Konrad Adenauer eine Weile und ein paar weitere Granden.

Mehr unter:

w3.willy-brandt-forum.com

Den bombastischen Katholizismus am romantischen Rhein muss man aushalten können. (Aber Willy war ja viel auf Achse!). Zwischen Beichtstühlen und schummrigen Kirchenschiffen, gequälten Menschenleibern und Hochglanz-Traktaten mit sehr besonderer Titelgebung ("O Jesus, ich gebe mich dir hin, sorge Du!") auf der Suche nach dem einen, dem einzigen, dem, logisch, christlichen Männergott ... zum Beispiel in der "Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe."

Mon dieu!

Da braucht der säkulare Mensch Nerven. Und Lust an richtig großem Kino.

 

Kommt zur Hochzeit!*

* siehe Foto unten Mitte von gleichnamiger Broschüre:

Auszug: "Franziskus erkannte, wie aus der Herzenswunde Jesu das himmlische Jerusalem hervorging, die Kirche mit ihren Sakramenten und priesterlichen Ordnungen, wie Eva aus der Seite Adams. ..."