Aktuelles und: Willkommen!

Nehmen sie sich zeit für spannende texte und schöne bilder


14. Juni 2024

 

Lesung für Kinder

auf der Kinderbühne Tuchmachertor in Meißen. Maria Braig, Mit-Autorin von "Drei Kinder und ein kleiner Hund" ist von Osnabrück nach Meißen gereist, um das Buch dort vorzustellen.



9. Juni 2024

 

Eine der rekordverdächtigen Possen der Stadt 

 

Seit mehr als sieben Jahrzehnten steht das Tier als Kriegerdenkmal von 1866 im Westpark, nicht ganz so lange wird es immer mal wieder angesprüht, dann gesäubert, was viel Geld kostet, dann neu angesprüht, was nicht so viel Geld kostet ... Momentan ist der Löwe goldfarben und hat rote Augen.

Nun plötzlich schlägt der Denkmalschutz Alarm, dass das so nicht weitergehe (wir hätten da ein paar echt zündende Ideen für andere Betätigungsfelder!) und trat mit dem Zoo (mit dem ZOO!) in Kontakt, um das goldfarbene Denkmal ebendort zu platzieren, neben das Gehege mit den Artgenossen - was soll man sagen: zum Niederknien, die Idee!

Nö, nö, da ist die SPD gegen und nicht nur die! Die ganze Bezirksvertretung (Enthaltung AfD) hat den Vorschlag der Verwaltung mittlerweile abgelehnt.  Gut gebrüllt! Der Löwe gehört uns - zumindest gehört er in den Westpark! 

Antworten ...

 

Interview mit Petra Paplewsky, Sprecherin der SPD-Fraktion Dortmund Innenstadt-West. Journalist Jannis Beenen will wissen, wie die Fraktion zum Thema "Löwe im Westpark" steht.

Und Fragen ...




7. Juni 2024

 

Aufmüpfigkeit als politische Kategorie  

 

 - gehört zum Selbstverständnis der Stiftung "Aufmüpfige Frauen". In der Petri-Kirche in Dortmunds Innenstadt wurden nun das 20jährige Bestehen der Stiftung und die Preisverleihungen 2024 gefeiert.

Die Stiftung fördert Frauen, die "aus eigener Kraft etwas Originelles geleistet haben, das dem Gemeinwohl dient." Gegen den Strom schwimmen, laut oder leise Zivilcourage signalisieren, wertschätzend den Feminismus unterstützen, aus der Reihe tanzen ... Nur wer quer denke (hat nichts mit den "Querdenkern" zu tun!), könne die Richtung ändern, ist ein Motto von Stiftung und Förderverein, den es schon seit 1992 gibt.

Spannend. Und weiter ungemein wichtig.

Mehr überall dort, wo es Social Media gibt.


7. Juni 2024

 

Nachtkinder in hohen Hüten

 

Das war eine emotionale Lesung an einem traditonsreichen Ort, der schon lange Kultstatus hat. Hasan Sahin himself lauschte auch mal hinein ins poetische Geschehen. Anschließend ging es nach nebenan in die Taranta Babu-Räumlichkeiten mit Buchladen und Café, um noch zu diskutieren, Tee oder Wein zu trinken und gemeinsam eine riesige Familienpizza zu essen. Die gibt es gegenüber. Essen mitbringen ist hier absolut erwünscht.

Bei meiner Lesung bin ich vorgeprescht, als gäb's kein Morgen. Aber Astrid Petermeier vom Taranta Babu hat dankenswerter Weise gelassen reagiert. Sie hatte eine sehr wertschätzende Anmoderation geschrieben, die ich natürlich auch sehr gerne gehört hätte ... Aber irgendwann war es dann dafür einfach zu spät. Gut, dass es diese Seite gibt und die Möglichkeit, sie und ihre schöne Rede zumindest hier sozusagen posthum noch einmal vorzustellen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle, liebe Astrid! 


3. Juni 2024

 

Im Aufräummodus ... Hilfe!

 

Gerade noch eine sehr schöne Rezension gerettet, die der Chefredakteur der bodo, Bastian Pütter, geschrieben hat. Lang ist's her ...

 

Immer noch zum Brüllen komisch, das Buch!


 

2. Juni 2024

 

 

Facebook-Post

 

von einer Kollegin aus Frankreich.

 

Viele Schreibende kennen dieses von Kafka geschilderte Befinden ...; es ist oft ein mühsames Geschäft mit dem Schreiben, was fordert, manchmal quält und einem viel mentale und psychische Kraft abverlangt.

 

"Ich bin Ende oder Anfang" - ein dreistündiger Beitrag des Deutschlandfunk Kultur zum 100. Todestag von Franz Kafka. Seine Werke gehören zum Kanon der Weltliteratur. Interessant und ungeheuer berührend.

Unbedingt hören!


30. Mai 2024

 

Fronleichnam in St. Anna - Dortmund

 

Musik, Gesang, Gebete: Jahr für Jahr beugen polnischstämmige Gläubige auf ihrer Fronleichnamsprozession durchs Unionviertel das Knie.

Sie ist römisch-katholisch und denkmalgeschützt und wurde 1912/13 im neuromanischen Stil errichtet:  St. Anna in der Rheinische Straße. Die dreischiffige Basilika wurde 2003 an die polnisch-katholische Mission Dortmund übergeben.

Kinder werfen Blumen aus; vor der Kirche und den Ältären unterwegs wurden Blumenbilder gelegt. 



Fotos: (c) Petra Paplewsky


27. Mai 2024

 

Vorbereitung

 

auf die Lesung. Gedichte auswählen - und wieder verwerfen. Neue finden. Zeiten nehmen. Ohne Ende Notizen machen.Textblöcke festlegen, die Pause. Zwischenmoderationen bestimmen. Und - ganz neu - den Einsatz der Klangschale und Zimbeln; eine Mitstreiterin will das übernehmen. Es könnte toll werden, aber es ist ein Experiment. Mal gucken. Auf jeden Fall ist es spannend!

 

Zum Vorglühen eine Rezension, veröffentlicht bei der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig - Empfehlung des Monats Februar 2024 von Florian Birnmeyer:

 

Ursula Maria Wartmann, gelernte Soziologin und Journalistin, hat inzwischen mehrere Lyrikbände veröffentlicht. Ihr aktuelles Werk „Nachtkinder in hohen Hüten“, das eine lyrische Trilogie abschließt, ist ein pessimistischer Abgesang auf die von der Natur entfremdete Gesellschaft, der mit Hintergründigkeit und auch Ironie den Leserinnen und Lesern einen Spiegel vorhält. Ursula Maria Wartmann dringt in die neuralgischen Punkte unserer Zivilisation vor, fernab jeglicher romantischer Idyllen. Biedermeier und Romantik, das sind Erscheinungen, die in ein längst vergessenes Gestern gehören.

Doch geht es auch in „Nachtkinder in hohen Hüten“ nicht gänzlich ohne idyllische Naturszenen. Nur ist bei der Lyrikerin Wartmann dieses urpoetische Motiv in jeder bukolischen Szene bereits in Auflösung begriffen, gleich einem verlockenden und betörenden Kunstwerk, das seine eigene Zerstörung beinhaltet: ...

 

Mehr unter der Rubrik Stimmen der anderen

 


25. Mai 2024

 

Menschenkette auf dem Hellweg

 

Einige tausend Menschen haben sich heute am Adlerturm eingefunden, um angesichts der nahenden Europawahl erneut gegen Rechts zu demonstrieren und sich klar zu positionieren. Zum Abschluss wurden auf dem Osten- und Westenhellweg beidseitig Menschenketten gebildet - ganz große Performance. Ruhrpott eben: Wo das geht, geht alles!


23. Mai 2024

 

"Salons der Arbeiter" in der DDR

 

Ein hochspannendes Thema - wie geschaffen, um unter den Fittichen des Dortmunder Fritz-Hüser-Institut (Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Rhader Weg 5, direkt neben der malerischen Jugendstilzeche Zollern) als ein Teil deutscher Geschichte mit einer Kabinettausstellung  zum temporären Leben erweckt zu werden: Mit Fotos, Textproben, Holz- oder Linolschnitten, Briefen ...

Es leben und wirken in Berlin als Vorstandsmitglieder von "SchreibArt": Die charismatischen Damen Dolores Pieschke und Ray-Dany Mathiscig, die seit Jahrzehnten das Archiv schreibender Arbeiter*innen katalogisieren, betreuen und gelegentlich, wie hier, auf Tournee gehen.

Sachkundig, manchmal vielleicht etwas wehmütig, aber auch witzig erzählten sie von den Zirkeln schreibender Werktätiger: Die Arbeiterklasse mitsamt ihren Lebensumständen auf der Arbeit und in der Freizeit wurde hier von 1961 bis 1991 literarisch ver- und bearbeitet. Man traf sich zu Textkritik, zu Zuspruch und Geleit. Große etablierte Namen standen den Zirkeln vor: Christa Wolf, Heiner Müller, Brigitte Reimann - ein Schachzug in Sachen SED-Propaganga, aber eben nicht nur. Viele haben Erfüllung in ihrer literarischen Arbeit und den von Engagement und Offenheit geprägten Zirkeln gefunden - die Textproben legen beredtes Zeugnis davon ab.

Ganz ehrlich? Ich habe gestaunt, war fast überwältigt und auch ein bisschen beschämt. Über das Leben dieser Kolleg*innen in der DDR habe ich kaum etwas gewußt. Umso mehr gebührt den Frauen Dank, die von Berlin aus diese wichtige Arbeit machen. Und natürlich der Chefin des Instituts, Dr. Iuditha Balint, und Kulturdezernent Jörg Stüdemann, die warme - auch manchmal witzige - Worte sprachen und dieses  Event möglich gemacht haben.

Zu sehen während der Öffnungszeiten des Instituts.


21. Mai 2024

 

Pure, nein, allerpurste 1950er Jahre ...

 

Herrlich! Im alten Gesundheitsamt Dortmund, mitten drin, in der Hövelstraße 8, ist seit einer Weile ein Hotel - das Prizeotel. Wir waren völlig geflasht: 50er Jahre in Reinkultur. Alles ist erhalten geblieben; das Hotelkonzept hat sich den wunderbaren Vorgaben angepasst. Das Treppenhaus ist voll von zeittypischer Kunst - unglaublich geradezu. Man muss dort nicht einchecken (was sich aber lohnt), um diesen Schatz zu entdecken: Über der sechsten Etage befindet sich die Bar samt Dachterasse; da kann man ganz gemütlich hochtraben und staunen, staunen, staunen. Und sich dann erstmal ein lekker Bierchen zischen. Obwohl: Cocktails können sie auch ... Und natürlich gibt es Aufzüge.


20. Mai 2022

 

Der Flyer ist fertig!

 

Ankündigungen der nächsten Lesungen. Alle anders, alle spannend. Die Lyrik-Lesung findet am Donnerstag, den 6. Juni statt. 19 Uhr. Taranta Babu in der Humboldstraße 44 in Dortmund.


15. Mai 2024

 

Taranta Babu: Die Legende lebt!

 

Sie wird stolze 45 Jahre alt, und das wird am 21. und 22. Mai in der Dortmunder Humboldtstraße 44 gefeiert. (Klinikviertel). Das Programm am Dienstag:

Ab 18 Uhr Ausstellung 1979 - 2024, Gespräch mit Hasan Sahin, selbst Legende. Erzählcafé. Denkmal Gastarbeiterinnen.

Am Mittwoch, ab 18 Uhr: Musik, Lyrik, Theater, Performance. Mit dabei u.a. der Dortmunder Sprechchor, das Ensemble des Schaupielhauses Dortmund und Kemal Dinc. Das wird eine Super-Sause. Kommt zahlreich und feiert eine Legende, die  weit über die Grenzen der Stadt im In- und Ausland bekannt ist.


13. Mai 2024

 

Was für ein Abend

 

im Festspielhaus Recklinghausen! Der Theatermacher des gallebitteren Österreichers Thomas Bernhard wurde gegeben. In der Hauptrolle als Bruscon die unvergleichliche Stefanie Reinsperger (ja, die an der Seite von "Faber" im Dortmunder Tatort mitspielt!), die mit einer unglaublichen Kraft und Präsenz gemeinsam mit ihren Mitstreiter*innen des Berliner Ensemble die Bühne gerockt hat - und das geschlagene zweieinhalb Stunden lang.

Standing ovations - nicht enden wollend. So sehr verdient!


10. Mai 2024

 

Nachlese Mallorca 3

 

Männer!


9. Mai 2024

 

Nachlese Mallorca 2

 

Fornalutx

 

 

 

 


7. Mai 2024

 

Nachlese Mallorca 1

 

Die Gärten von Alfabia


5. Mai 2024

 

Die Nr. 86 ist da!

 

Die traditionsreiche Literaturzeitschrift Am Erker aus Münster ist gerade neu erschienen. Band 3 meiner Lyriktrilogie wurde wieder wunderbar besprochen ... Mein Dank gilt Rolf Birkholz für seine kluge und empathische Rezension. Und natürlich Jürgen Brôcan, der von der ersten Sekunde an - bzw. dem ersten Gedicht, klar, nö?! - an mich geglaubt hat.

Die Nachricht erreichte mich in einem Hotel in Valldemossa. Uuiii: Happy auf Malle ...

 

Duft der Rosen in der Faust
Rolf Birkholz

 

Einmal ist auch im Dunkeln deutlich zu sehen, wie "die Nacht hisst / Segel aus schwarzem Tuch." Dann wieder "baut Mittagshitze / Paläste ins Licht." Ursula Maria Wartmann verarbeitet in den Ge­dichten ihres neuen, dritten Bandes, Nachtkinder in hohen Hüten, mit eingän­gigen Bildern zahlreiche Naturbeobach­tungen, flicht darin zumeist menschliche Erfahrungen ein. 
"Wie Treppen zum Himmel sehen sie / aus." So sieht das lyrische Ich die Pilze an Bäumen wachsen. Ein weiter Weg. Die in Dortmund lebende Autorin, die mit journalistischem und literarischem Schreiben schon lange befasst ist, wid­met sich der Lyrik erst seit wenigen Jah­ren, geht diesen Weg, ja stürmt ihn voran. Und "Dein Atem / webt ein Netz aus Dichtung / und Wahrheit" dazu, heißt es in "Zunderschwamm" auch, so viel Goethe darf sein, zumal wenn es passt.
Die Natur erscheint hier manchmal über­wältigend, aber kaum gemütlich. Zudem kann der Blick ins Innere befremden. "Wir sind in uns / nicht mehr zuhause." Wir werden "wie Moose / sein auf Felsen auf Stein bereit / für den Ruf neuer Fluchten" ("Wo immer die Antwort kam"). Und "un­sere Träume diktieren den Fahrplan / wir schreiben / ihn neu für uns alle" ("Wir queren das Grauen").
In einem alten Haus des Neubeginns hängt "über der Tür noch das Kruzifix / der Palmzweig dahinter", ja, "an was / haben sie vor uns geglaubt". Religiöse Reminiszenzen da und dort, mit eher ge­mischten Gefühlen, "im Kirchenschiff fal­tige Hände / werfen Rosenkränze wie An­ker aus."
Beunruhigend düster das Titelgedicht.
Auch dort "steht am First der Mond / wie der helle Leib eines Vogels". Die große Nachtleuchte ist in Ursula Wartmanns Gedichten des öfteren sichtbar, auch Wolkenspiel. Eine schon in den beiden ersten Bänden entwickelte Spezialität sind auch hier die eleganten bis überra­schenden Zeilensprünge: "Der Mond zeichnet Schatten / auf die ernteschwe­ren Ähren des Korns / legt nebelfeucht sich Sommernacht" ("Ernteschwer"). Und von einem um seine Liebe weinenden Mann hatte man auch noch nicht gelesen, wie er "umschließt den Duft der Rosen / mit der Faust  verstaut ihn im Mantel / für später". Die schwarzweißen Illustrationen das niederländischen Grafikers Jan Ruijscher aus dem 17. Jahrhundert haben keine geringe, eine Art erdende Wirkung beim Lesen.

 

Ursula Maria Wartmann: Nachtkinder in hohen Hüten. Gedichte. Illustrationen von Jan Ruijscher. edition offenes feld. Dort­mund 2023. € 24,00.

 



18. April 2024

 

53. Dortmunder Bücherstreit

 

Um Neuerscheinungen

geht es alle Jahre wieder im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund: Zweimal im Jahr treffen sich das lesebegeisterte Quartett der Dortmunder Lesekultur und ein Gast (diesmal Tobi Katze), um Neuerscheinungen der Buchmessen in Leipzig oder Frankfurt am Main zu diskutieren. Auf dem Podium die bewährten fantastischen Vier: Iuditha Balint, Johannes Borbach-Jaene, Tobias Lachmann und Julia Sattler. Spannend!


17. April 2024

 

Lang ist's her ...

 

aber dieser Tage bewirbt der Berliner Quer-Verlag zwei meiner besten Romane als ebooks. Wie schön!


16. April 2024

 

GEDICHT ZUM DIENSTAG

Aus Ursula Maria Wartmann: Gegen acht im Park

edition offenes feld 2020

Bahnhof Uelzen, Mittag

 

Lautsprecher am Gleis wird die Stimme

einer Frau im Rauschen zerhackt die

Schienen werfen leichthändig Geglitzer

ins Himmelsblei im Mittagsdunst

die glasierte Keramik der Säulen

strahlend wie edelster Stein.

 

Im Lokal das Erbensüppchen an Minzschaum.

Draußen ein rhythmisches Rasen der Hundert:

PoloCorsaMiniC3. Autozug im vollen Flug

vor dem flachen Atem der Fensterfront.

 

Am Bahnsteig spreizt eine Bö das Gefieder der Taube.

Alter Mann im Leinenhemd, hochgeknöpft.

Sein Panamahut. Drinnen der Kellner hohlwangig

noch immer in Todesnähe gebrochen auch

sein Deutsch nimmt das Trinkgeld

ohne ein Lächeln.



14. April 2024

 

Vernissage im Kulturladen Hörde

 

Das Atelier Sternentor mit Gabriele Schmitz-Reum zeigt Arbeiten aus dem Sommer 2023. Die Collagen und Assemblagen sind spannend und so unterschiedlich wie die Menschen, die sie schufen. Ich konnte wieder mal nicht widerstehen. Die "tierische Mutterliebe" von Brigitte Giesenkirchen hatte es mir angetan. Handschlag, roter Punkt drauf; schon war der Deal im Kasten. Anfang Mai wird das Bild meine Petersburger Hängung ergänzen. Wie genau, das wird eine Herausforderung werden. Nicht die erste ...


13. April

 

Buchpremiere:

Nachtkinder in hohen Hüten

 

SCHON MAL VORMERKEN!

 

Wann?

Donnerstag, 6. Juni

Uhrzeit?

19 Uhr

Wo?

Im Kulturhaus Taranta Babu in Dortmund, Humboldtstraße 44.

 

Keine Angst vor Lyrik, Leute. Ihr werdet begeistert sein.

 



11. April 2024

 

Immerhin Platz 3 in den Charts ...

 

Guckt nochmal beim 8. April rein. Nach der Werbeaktion kostet es jetzt wieder. Aber, klar: Ist jeden Cent wert.


9. April 2024

 

Doppel-Lesung

 

im Schulte-Witten-Haus in Dorstfeld im Rahmen der Lesepatenschaft. Fabian Köser von der Stadt- und Landesbibliothek und ich haben Nachdenkliches und Witziges zum Thema "queer" gelesen. Von der Erzählung über die Lyrik bis zum Poetry Slam war alles dabei, um dem geneigten Publikum Lust und Last lesbischer, schwuler und sonstwie queerer Liebe zu Gehör zu bringen - eine Erzählung von mir war auch darunter. Claudia Vennes hatte Kaffee, Tee und Kekse für die Pause bereit gestellt. Zwei Stunden dauerte das Ganze ...

Dann sind wir im Sauseschritt Richtung Reinoldikirche gedüst. Zur feministischen Mahnwache gegen RECHTS.

Nicht zu vergessen:

 

GEDICHT ZUM DIENSTAG

 

Gute Geister

 

Als der Hahn nicht mehr kräht

tropft Stille durch das Blätterdach

des Sommermorgens rote

Panzer der Feuerwanzen hasten

über geharkte Wege im Geäst

des Birnbaums Lampions im

leisen Wind das Zittern der

Grillen im Gras.

 

Am Abend werden Gäste

erwartet zur frühen Stunde

der krosse Duft schon

nach Entenbrust Rehrücken

der Leber vom Kälbchen.

Gute Geister

bereiten die Feier vor.

 

 

Aus Ursula Maria Wartmann: Gegen acht im Park, edition offenes feld 2020


8. April 2024
Drei Kinder und ein kleiner Hund - der Countdown läuft!
Seit Mittwoch, den 3. April gibt es für eine ganze Woche das Ebook gratis zum Download - fast überall, wo es Ebooks gibt.
(Oma Birgit war eigentlich dagegen, aber sie wurde einfach überstimmt.)
Die beste Gelegenheit, ein tolles Kinderbuch kennenzulernen ist also: JETZT!
Noch gratis, danach 2,99. Als Taschenbuch 12 Euro.
Ist jeden Cent wert, immer, klar!
Mehr auf unserer Facebookseite "Drei Kinder und ein kleiner Hund".

 


7. April 2024

 

Am Samstag, den 13. April ist der aus Nordsyrien stammende kurdische Schriftsteller Halim Youssef, geboren 1967 in Amuda,  in Essen zu Gast - auf Einladung der neuen Vorsitzenden der Gruppe 48, Fatmanur Kalkan. Youssef lebt seit 2000 in Deutschland und schreibt auf Kurdisch und Arabisch. Sein Roman "99 zerstreute Perlen" erschien 2023 im Sujet Verlag. Beginn: 17 Uhr. 



5. April 2024

 

Heute im Garten: Regenbogen über dem Wiesengrund


3. April 2024

 

Rezension

zu Florian Birnmeyers "Storchenstolz", Verlag der 9 Reiche. Lyrik kongenial ergänzt durch Linolschnitte von Steffen Büchner.

Hier unter: Rezensionen

oder faustkultur.de



Damals war Krieg

 

Unsere Koffer sind ramponiert

randvoll mit dem Schweigen der Mütter

in den staubigen Winkeln der Kirche

zucken im Flammenspiel gemartert

die Helden und Heilige haben den Einschlag

der Bomben gehört dem federnden

Schritt der Katzen gelauscht die sich

durch Hunger wühlten wie wir

uns durch unsere Träume;

in jeder Sekunde beginnt die Lüge

neu nach der Reue im Kirchenschiff

treiben wir durch unsere Hitze und   

durch die taunassen Streuobstwiesen der Angst.

 

In der Küche hebt der Onkel ein Fuchsgesicht

aus den Händen taucht aus dem dunklen

Groll der Erinnerung auf. Schwarz unter

den Nägeln, die Knöchel weiß wie Kalk.

Mutter macht Kaffee mahlt Bohnen.

Der alten Hündin fallen die Schritte schwer.

Du atmest so leise nachts, dann muss ich dich wecken.

2. April 2024

 

GEDICHT ZUM DIENSTAG

 

 

Aus Ursula Maria Wartmann: Am Ende der Sichtachse, edition offenes feld 2021



1. April

 

 

Kein Scherz

 

Wikipedia hat es abgenickt: Nach dem Weihbischof und der Klassischen Archäologin steh ich als "Tochter der Stadt". Hat was, mich freut es.