Aktuelles und: Willkommen!

Nehmen sie sich zeit für spannende texte und schöne bilder


25. Februar 2024

 

 

NEU NEU NEU

 

Eine eigene Webseite (bei facebook!) für unser Kinderbuch, die die Kollegin Maria Braig ins Leben rief - wir freuen uns über Likes und Herzchen und jede Art von Zuspruch, wenn's euch denn gefällt.

 

Dort gibt's auch weitere Fotos zur Lesung gestern.

 

 

(... und mittlerweile, drei Tage später, hat sich die Zahl der begeisterten follower fast verdreifacht! )

*

und:

 

West Side Story

 

Heute um kurz nach 17 Uhr ein wunderbarer Wölkchenhimmel - fotografiert vom West-Balkon in der Dortmunder Adlerstraße. Hey, der Sommer kann kommen. Aber bald grüßt ja erstmal der Lenz ...


24. Februar 2024

 

Uhhh, Leute: heute!!!


21. Februar 2024

 

Mein Sternchen

 

hat wieder Geburtstag und ist nach wie vor fünf Jahre jünger als ich.

Wir waren in unserem Dortmunder Lieblingscafé am Rahmer Wald.


20. Februar 2024

 

 

Veere - ein Kleinod

Nachlese

 

Idyllisch, alt und wunderschön.

Im 16. Jahrhundert wurde die Kleinstadt, gelegen am Veerse Meer, zum Umschlagplatz für Tuch und Wolle aus Schottland. Aus dieser Zeit (1561) stammen die "Schottenhäuser" mit ihren prächtigen Renaissancegiebeln. Heute ist Veere ein

Magnet für Gäste, die sich gerne - wie wir - immer wieder neu verzaubern lassen. Auch von den Dörfern der Umgebung und den Ensembles der  hübsch sanierten alten Häuser um die Kirchen herum.



Heute hier - morgen dort


Eine Gedenkstätte für diie Verstorbenen oben in den Dünen. wir haben es nicht ganz verstanden: Vielleicht wird von hier aus raus aufs Meer gefahren, um die Asche dem Meer zu übergeben ...?

 

Jedenfalls hat dieser Ort etwas Magisches. Wie überhaupt die Insel Schouwen-Duiveland mit Dünen und Baudenkmälern und spektakulären Festen wie das Pferdespektakel unter anderem in Burgh-Haamstede, das wir miterleben durften. 

 

Mehr Fotos dazu unter der Rubrik:

 

Reisefieber


20. Februar 2022

 

Zeit für Zeeland ...

Nachlese

 

Endlich wieder Sonne, Wind und Meer. Im Februar ruft Zeeland, Zouteland genauer. Und wir kommen, lassen uns durchpusten. Suchen am Strand nach Muscheln und Walfischzähnen, nach Bernstein und nach Gold (bisher immer nur Muscheln gefunden, haha) und versuchen, Kraft für den Alltag zu tanken.

We love Holland!


19. Februar 2024

 

Expressionismus im U

 

Monatelang war die Ausstellung zum Thema Expressionismus (Sammlung Horn) im Dortmunder U zu sehen; sozusagen in der letzten Sekunde haben wir es endlich geschafft, sie uns anzusehen.

Spannend, interessant, ergreifend. Eine mitreißende, junge und feministische Kunsthistorikern hat  durch die Ausstellung geführt - den Blick insbesondere auch auf Frauen des Expressionismus gerichtet. Zum Beispiel auf die die geniale, ungemein vielseitige und unvergleichliche Käthe Kollwitz, deren Werke uns den Atem stocken ließen.

 



18. Februar 2024

 

Ankündigung!

 

Jetzt ist es offiziell.




13. Februar 2024

 

DER STANDARD

 

 

in Wien erscheinende österreichische Tageszeitung, hat in der Wochenendausgabe ein Gedicht von mir abgedruckt - betitelt "Gelb" aus dem jüngst erschienenen Band "Nachtkinder in hohen Hüten".

 

Timo Brandt, deutscher Lyriker und Rezensent, verantwortet bei DER STANDARD die Lyrik Beiträge.

 

Merci vielmals dafür!

 


12. Februar 2024

 

Und weil's so schön ist ...

 

die Eifeldüsternis gleich noch mal. Diesmal erschienen in fluss_laut -  einem Projekt des Netzwerks Literatur Rheinland.

Lyriker*innen aus dem Rheinland können hier ihre Gedichte vorstellen.

Kuratiert wird das Ganze von Christoph Wenzel.

 

Mehr unter literaturbuero-nrw.de.

 

 

 

 


8. Februar

 

Typisch Taranta

 

passt, wackelt und hat Luft ...

 

Noch in diesem Monat lädt Hasan zu einem Treffen ein, um über die Zukunft des kultigen Buchladens und Cafés zu beratschlagen, wo  im Lauf der Jahrzehnte unzählige Treffen zu unzähligen Themen von unzähligen verschiedenen Gruppen und Initiativen stattgefunden haben.

Bitte bleib, Taranta Babu!


6. Februar 2024

 

GEDICHT ZUM DIENSTAG:

Eifeldüsternis

 

Über den Gräsern wiegt sich Nebel hell in der Hüfte

in der Schlucht läuten die Zwerge rotwangig

den Abend unter den Wurzeln

der alten Rotbuche ein nach der Talbrücke

leuchten Häuser im Abendweiß

poltert Regen aufs Autodach

das Drängen der Kühe gegen die Hecke der Ginster

tupft sein Gelb ins Grau wir frösteln während

die Landschaft im Saunagang dampft Bremslichter

drängeln ruckelnd durch Kurven bald

sind auch wir am Ziel.

 

Konvoi der Limousinen vor grauem Himmel.

Eifeldüsternis.

Windräder quirlen graues Gewölk.

 

aus: Nachtkinder in hohen Hüten, edition offenes feld 2023 - erhältlich im Buchhandel oder im Netz.


4. Februar 2024

 

Ein Kleinod mitten in Witten

 

das Cafe Leye. Irgendjemand hatte uns den Tipp gegeben;  schnell einen Tisch bestellt. Und dann große Augen und Ahs und Ohs ...

Sowas von witzig und wunderbar und authentisch ...

 

Sagenhaft. Da lebten die fünfziger Jahre wieder auf. Kuchen war auch lecker. Und der Service war ebenfalls toll.




31. Januar 2024

 

Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig -

Empfehlung des Monats

 

daraus: "Wartmann schwankt zwischen Zivilisationskritik und Naturerscheinungen hin und her, ein zeitgeistiges Spiel, das diesen Band aus der Masse der Lyrikneuerscheinungen durch einen gänzlich eigenen, sehr heftigen und auch gewaltgeprägten Tonfall herausstechen lässt."

 

 

Empfehlung des Monats Februar 2024 von Florian Birnmeyer:

Ursula Maria Wartmann: Nachtkinder in hohen Hüten

Ursula Maria Wartmann, gelernte Soziologin und Journalistin, hat inzwischen mehrere Lyrikbände veröffentlicht. Ihr aktuelles Werk „Nachtkinder in hohen Hüten“, das eine lyrische Trilogie abschließt, ist ein pessimistischer Abgesang auf die von der Natur entfremdete Gesellschaft, der mit Hintergründigkeit und auch Ironie den Leserinnen und Lesern einen Spiegel vorhält. Ursula Maria Wartmann dringt in die neuralgischen Punkte unserer Zivilisation vor, fernab jeglicher romantischer Idyllen. Biedermeier und Romantik, das sind Erscheinungen, die in ein längst vergessenes Gestern gehören.

Doch geht es auch in „Nachtkinder in hohen Hüten“ nicht gänzlich ohne idyllische Naturszenen. Nur ist bei der Lyrikerin Wartmann dieses urpoetische Motiv in jeder bukolischen Szene bereits in Auflösung begriffen, gleich einem verlockenden und betörenden Kunstwerk, das seine eigene Zerstörung beinhaltet:

Auf den Feldern schlafen nun
von riesigen Maschinen aufgebrochen
die nackten Schollen im
öligen Schwarzglanz der herbstlichen Feuchten.

Wartmanns Lyrik zeichnet sich durch eine fast maschinenhaft geölte und eingeübte Sprachpräzision aus, die sich sowohl in gesuchtem Vokabular („Äsen“, „maunzen“, „Tüll“), aber auch in dem gezielten Einsatz von sprachlichen Mitteln (Antithesen, Alliterationen, Assonanzen) und im eingängigen Dahinwogen des Rhythmus spiegelt.

Unter den Flügeln der
wilden Vögel sitzen wir
hoch über dem heißen Glitzern
der Meere den Abbruchkanten
der Welt und dem stillen Sterben der Wälder.

In „Nachtkinder“ greifen Gefühle, Natur, Sehnsucht, romantische Rückstände auf der einen Seite sowie Zivilisation, Technik und Entfremdung auf der anderen, stets ineinander. Es klingt auch eine Ahnung von Krieg an, eine Vorausahnung, die auf eine fernere oder doch nicht allzu ferne Zukunft verweist, in der unterdrückte und sublimierte Affekte wie Wut, Sprachlosigkeit, angestaute Gewalt und Einsamkeit in einer technisierten Gesellschaft ans Tageslicht gekehrt werden.

Sie sitzen am Rand des Waldes sie
baumeln mit den Beinen ab und zu
ein Wort während in ihrem Rücken
der Forst sich vom Gemetzel erholt.

Wartmann schwankt zwischen Zivilisationskritik und Naturerscheinungen hin und her, ein zeitgeistiges Spiel, das diesen Band aus der Masse der Lyrikneuerscheinungen durch einen gänzlich eigenen, sehr heftigen und auch gewaltgeprägten Tonfall herausstechen lässt. Auch in der Familie, die in unserer Gesellschaft den Nukleus bildet, findet die Lyrikerin keine Einkehr mehr, es herrscht nur Schweigen zwischen Eltern und Kindern. Statt Fürsorglichkeit und Nähe gibt es Distanz und Unterkühlung. Immer wieder von Neuem wird der Versuch unternommen, aus dieser Dynamik auszubrechen, ein neuer Anlauf gestartet, sich in eine bessere Welt, eine schönere Zukunft, eine hoffnungsvollere Utopie zu flüchten, doch am Ende bleibt da nur der doppelte Boden, der allzu oft unter den Füßen weggezogen wird. Und natürlich die Sprache, die als Retterin, Helferin und Ankerpunkt bereitsteht.

wir liegen bäuchlings
mit wund gebissenen Kehlen
am See. Wir kauen Sauerampfer
während die Flossen von Karpfen
durchs Wasserglatt pflügen.
Wir verschränken die Finger
und wir lassen Gedanken nicht
zu, auch nicht das ferne Grollen der Feuer.
Die Pipeline brennt.

Die Lyrikerin Wartmann beherrscht das Spiel mit der Sprache und den Worten, sie ist eine Sprachkünstlerin, die ihre Verse fest im Griff hat und mit Scharfsinn über die Zivilisation Gericht hält. Manchmal würde man sich ein wenig weniger Gewalt und Pessimismus im Tonfall wünschen, doch insgesamt ist es ein Gedichtband, der aufgrund der Eigenständigkeit seines wie in einer Litanei wiederkehrenden Tons in Erinnerung bleibt.

 

Ursula Maria Wartmann:
Nachtkinder in hohen Hüten

Hardcover mit SU,116 S., 24,00 €
ISBN 9783757830847
edition offenes feld, Dortmund 2023

 

Leute! Damit bin ich sehr happy. So kann das weitergehen ...

 


30. Januar 2024

 

 

Ausflug nach Lippstadt

 

eine knappe Stunde von Dortmund entfernt. Lippstadt wurde 1185 als Planstadt gegründet und ist mit ihren heute knapp 70 000 Einwohner*innen die erste so

genannte Planstadt Westfalens. Schlicht "Lippe" hieß sie damals; der Plan, sie zu bauen, wurde vor Hunderten von Jahren von Kaiser Barbarossa abbgesegnet. Heute ist sie voll mit Baudenkmälern verschiedenster Epochen. Sehr malerisch!



  Ausschnitt aus dem Westfalenpark - mit 70 Hektar einer der großen innerstädtischen Parkanlagen in Europa.
Ausschnitt aus dem Westfalenpark - mit 70 Hektar einer der großen innerstädtischen Parkanlagen in Europa.

29. Januar 2024

 

 

"In der Schweigeminute hecheln die Hunde"

 

 

Notat vom 23. Juli 2021 - das war vor zweieinhalb Jahren ...

 

"Nachdem gerade mein zweiter Lyrikband veröffentlich wurde, vergegenwärtige ich mir noch einmal, wie alles anfing. "In der Schweigeminute hecheln die Hunde" - dieser Satz, mit dem ich eines Morgens im Jahr 2019 glasklar aus einem Traum aufgewacht bin, war meine Erweckung als spätberufene, damals immerhin schon 65jährige Lyrikerin. (Young at heart, Leute, klar!) Nach einer dramatischen Lungenembolie Ende 2017 war ich als Schriftstellerin für's erste verstummt, immerhin nicht als Gesamterscheinung, was ja schon mal ganz wunderbar war.

2018 ein paar journalistische Arbeiten - mehr war da nicht.

Dann 2019 dieser Traum.

Dieser Satz!

Ein paar Jahre vorher hatte ich in den USA, in Savannah in Georgia, zufällig ein Treffen von Vietnam-Veteranen miterlebt, was mich offenbar so nachhaltig erschüttert hat, dass mich ein kleiner Bildausschnitt aus diesem Treffen - ein blinder Kriegsveteran mit nach innen lauschendem Blick und Hund - aus meinem Traum geradewegs in eine neue mir unbekannte Realität katapultierte.

Bleistift, Block und Blick von der Küche in alte Bäume - so fing das an. An diesem denkwürdigen Erweckungstag habe ich mich ohne jedes Zögern in die Küche geschleppt und ohne auch nur einen Schluck Kaffee erst einmal losgelegt. Das war schon verdammt besonders. In der Schweigeminute ... Irre war das. Das erste Gedicht hieß schlicht "Vietnam"; ihm sind etliche gefolgt. Mittlerweile kann ich in der Autowerkstatt schreiben, wenn ich auf das Ergebnis der Inspektion warte, was der Sensation und Faszination nichts nimmt.

Ich habe sehr viel in meinem Leben geschrieben. Interviews, Reportagen. Rezensionen, Romane. Essays, Erzählungen. Doch nie hat mich etwas so gefangen genommen, derartig glücklich und, ja, ich sag es so: selig gemacht wie Lyrik, die tiefe innere Schichten erreicht und Menschen auf eine Art berühren kann, wie es sonst nicht möglich ist - jedenfalls nicht über Sprache."

 

"Vietnam" in Ursula Maria Wartmann: Gegen acht im Park, edition offenes feld 2020

 


27. Januar 2024

 

"Oespel zeigt Herz für Geflüchtete" ...

 

unter diesem Motto hatten heute die Kirchengemeinden, örtliche Vereine und der SPD-Ortsverein zu einer Kundgebung in den Steinweg eingeladen, der etwa 200 Menschen folgten.

Klar, es ist nicht immer einfach, es mutet oft fremd an und macht vielleicht auch manchmal (warum eigentlich?) Angst. Trotzdem sollen sie bleiben dürfen: die Geflüchteten - was denn sonst!  Sie haben eine grausame, gefährliche Vergangenheit hinter sich. Sie brauchen Ruhe, Frieden, im besten Fall psychologische Betreuung; sie brauchen ein Dach über dem Kopf. Das zumindest haben sie im ehemaligen IBIS-Hotel am Sorbenweg in Dortmund-Oespel gefunden. Bis zu 400 Menschen sollen hier kurzfristig (als Zwischenstation in ein hoffentlich würdevolleres und selbstbestimmtes Leben) Obdach finden. 


26. Januar 2034

 

Nachlese zum Literaturpreis der Gruppe 48:

hier klicken!


Hinterm Hügel

 

Der Waldmeister zieht uns die Tage glatt

in den Quellen zucken

schwarze Wasser werfen Blasen

auf Ölspuren gleiten wir

schleifen die Kufen

mit hellen Kinderhänden nach.

Oben strecken sich die

Hälse der Schwäne als das kalte Knistern

der Wolken über dem Tannenwald

bröckelt kaum dass sich

ein Sonnenstrahl zeigt dahinter

in der Ebene wiederkäut

die schwarzbunte Herde

richtet die Muscheln der

Ohren auf. Frequenzen.

 

Hinterm Hügel Motoren.

 

(c) Ursula Maria Wartmann

 

23. Januar 2024

 

Umwelt und Natur

Anthologie der Gruppe 48

Darin: auch sechs Gedichte von mir.



21. Januar 2023

 

 

Literaturpreis der Gruppe 48

 

in Schloss Eulenbroich bei Rösrath, einen kleinen Steinwurf von Köln entfernt. Dr. Dr. Jürgen Rembold, spendabler Sponsor der ersten Stunde und Sponsorin Cleo A. Wiertz machten es möglich. Wieder flossen einige tausend Euro im Namen der Kunst - geehrt wurden Autorinnen (sieben) und ein Autor von Lyrik und Prosa, und alle Beiträge waren verdammt gut.

Bei der Lyrik war die Themenstellung "Umwelt und Natur". Neben mir waren Heidi von Plato, Horst Jahns und Eva Rigal mit von der Partie. Eva Rigal setzte sich durch -  Nominierungspreise für die drei anderen.  

Dr. Hannelore Furch, allseits geschätzte, kluge und charmante  Mitbegründerin und langjährige 1. Vorsitzende der Gruppe 48, übergab anläßlich der Feierstunde den Stab an Fatmanur Kalkan aus Essen, die den  Vorsitz künftig übernehmen wird. Die Jury bunt gemischt, von überall her angereist, diverse Professionen und Studien. Bunt gemischt wie das Leben eben ... schön. Toll. Es schreit nach Wiederholung.

(Die es natürlich geben wird!)


20. Januar 2023

 

Hey! Wir waren viele!


20. Januar 2023

 

 

Demonstration und Kundgebung HEUTE IN DORTMUND

 

 

So viele, die wir kennen, sind heute dabei - so viele werden es heute sein, so hoffen wir, wie noch nie.

 

Die Demonstration beginnt um

15 Uhr an der Steinwache hinter dem Hauptbahnhof.

 

Sogar die Sonne ist an unserer Seite.

 

KOMMT MASSENHAFT!

 


18. Januar 2023

 

 

Unser Westpark

 

in vollem Ornat. Und schon sieht man überall große Menschen mit lachenden Kleinen in bunten Mützen auf Schlitten. Manche Schlitten, die aus Holz und mit den Eisenkufen, sehen aus, als hätten die Väter und Mütter früher selbst drauf gesessen. Endlich! Endlich mal wieder Schnee. Für ein kleines Wintervergnügen reicht es ...

 


16. Januar 2024

 

Himmel, endlich!

 

Am Samstag, den 20. 1. um 15 Uhr Demo und Kundgebung in Dortmund. Treffpunkt: Steinwache / Cinestar hinterm Hauptbahnhof.

Die SPD titelt: "WIR SCHWEIGEN NICHT.

Alle zusammen für unsere Demokratie und gegen Menschenverachtung in unserer Stadt." Passend dazu ein Stück Lyrik aus dem letzten Band der Trilogie bei der edition offenes feld, Hrsg. Jürgen Brôcan.

Wo immer Antwort kam

 

Lodern der Sonne und in den Kelchen

der Tulpen der Tau.

Am Boden rostet das Schwarzkraut

am Wegrand verbrennen die Körper

zu Glutnestern wir zählen die Tage

nicht bis der Geruch Erinnerung ist

die wir mit unserem Herzblut übermalen wir

sehen den Regenbogen als um uns herum

die dampfenden Äcker beben, oh nein!, wir werden

nicht tiefer wurzeln

wir werden wie Moose

sein auf Felsen auf Stein bereit

für den Ruf neuer Fluchten.

 

Am Ende vielleicht.

Wenn die Sterne blasser werden

der Tau mit dem Regen paktiert

 

 

das Sehnen dunkler schmerzt

trocken wie eine alte Wunde

treiben wir Nacht für Nacht

Nägel aus Silber ins Beiboot

für die Überfahrt ins Dorf

wo immer Antwort

kam wo der Hund immer

anschlug wo

das Rauschen des Regens

klang wie das schwere Flappen

der Möwenschwingen damals

unten am Haff.

 

 

Aus:

Ursula Maria Wartmann, Nachtkinder in hohen Hüten, edition offenes feld 2023


Und hier das gesprochene Wort: Wo immer Antwort kam.

Gelesen von Ursula Maria Wartmann

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2024_01_19_17_08_37.mp3
MP3 Audio Datei 1.4 MB

13. Januar

 

Die Gruppe 48

 

hatte ihren letztjährigen Literaturpreis zum Thema "Umwelt und Natur" ausgelobt.

In einer Woche wird für die Sparten Lyrik und Prosa die Endrunde stattfinden.

Jeweils vier Schriftsteller*innen treten gegeneinander an; ich stelle sechs meiner Gedichte zum Thema vor.

Veranstaltungsort ist Schloss Eulenbroich in Rösrath südöstlich von Köln. Der Nominierungspreis ist allen Teilnehmenden sicher - wer den ersten Platz erreichen wird ..., man wird sehen.

Und wie auch immer: Ich bin dabei! Was an sich ja schon mal ganz wunderbar ist.



3. Januar

 

Am linksrheinischen Krefeld-Uerdingen

 

gibt es jede Menge lost places; sie legen Zeugnis ab, von dem, was war  und die Stadt groß und wohlhabend machte.  Auf der anderen Rheinseite schräg hinter der Kurve liegt schon Duisburg, da ist Leben, da qualmen Schlote, ist reger Werksbetrieb.

Krefeld war sehr reich, die prächtigen Wohnviertel und breiten Alleen, als Prachtboulevards angelegt,  gibt es bis heute und sind sehr sehenswert. Krefeld wird auch "Samt- und Seidenstadt" genannt: Die Produktion von Seidenstoffen machte die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der europäischen Seideninstustrie. Im 18. und 19. Jahrhundert war Krefeld eine der reichsten Städte Preußens.

 


Als geniale Reminiszenz an

 

CORONA

 

 

war dieser aparte Herr hier ...

Mies van der Rohe ebenfalls ...

... und Emma, die kleine Möwe.


2. Januar 2024

 

Juchu! Fertig!

 

Hat einen Moment gedauert. Zwischendurch hatten wir so viel eigenen Kram, dass über Monate das Projekt komplett ruhte. Dann hat es wieder Fahrt aufgenommen. Pünktlich zum Weihnachtsfest hat's dann knapp  nicht gepasst. Aber man kann ja auch im Januar mit dem Lesen anfangen. Oder im Februar. Oder eigentlich immer, was?!

Stimmt's, liebe Kinder?!

Klar. Stimmt!

 

Maria Braig und Ursula Maria Wartmann:

Drei Kinder und ein kleiner Hund.

Für Kinder ab 8 Jahren. 160 Seiten, mit neun Illustrationen von Tuula Schneider. epubli 2024

12,00 als Kindle 2,99

 

Und das war der Hintergrund:

In deutschen Kinderbüchern sind die meisten Protagonistinnen und Protagonisten weiß. Schwarze Kinder haben kaum Möglichkeiten, sich angemessen in den Geschichten wiederzufinden und mit den handelnden Personen zu identifizieren. Die derzeitige gesamtgesellschaftliche Debatte zu Rassismus und Vielfalt zeigt auf, wie dringend das geändert werden muss.

 

Und das war der die Inspiration:

„Diversität in Kinderbüchern: Von Schwarzen Prinzessinnen und männlichen Meerjungfrauen“, Spiegel 6. 9. 2020 von Olga Felker

 


1. Januar 2024

 

Dieser prächtige Pfau

 

begegnete uns gestern bei einem Besuch von Schloss Rheydt am Niederrhein. Wir haben ihn und die große stille Magie der Dämmerung als Vorboten für das neue Jahr genommen: Es möge für uns alle friedlich werden und noch einiges mehr - aber Friede, vor allem,  soll sein, soll bleiben, soll wiederhergestellt werden.

Das wünsche ich mir und uns allen für 2024!