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29. Mai 2020

 

In Ostfriesland gibt es ...

 

 

flauschige Hühner und rabiate Störche

lauschige Winkel und bunte Wiesen

alte Windmühlen und grüne Gießkannen

fromme Sprüche und Musik-Kneipen an Straßenecken, die "Marienheil" heißen

geschnitzte Haustüren und uralte Ziegelkirchen 

und auf dem Friedhof Besen, die gut kehren, obwohl sie noch nicht so alt und vielleicht aus dem Baumarkt sind. Auf denen steht "Ev.Kirche Rhaude" (Rhaude ist ein sehr idyllisches Dorf), damit sie niemand aus Rhaude klaut.

 

Und nicht allzu weit weg von alledem gibt es dann noch etwas Wunderbares: das Meer ...

 

Foto: privat
Foto: privat

... das  die geschätzte Autorin und Kollegin Jana Jürß ebenfalls liebt; sie ist Meisterin der Hochspannung, die gelegentlich auch eher Pragmatisches schreibt. Zum Beispiel ein Werk über "111 Orte an der mecklenburgischen Seenplatte die man gesehen haben muss", erschienen bei emons. Jana Jürß stammt aus Mecklenburg-Vorpommern, der altehrwürdigen Residenzstadt Neustrelitz, und hat sich nach etlichen Umwegen vor Jahren mit ihrer Familie in Ostfriesland niedergelassen.


Das letzte Treffen war vor dreizehn Jahren, als in der Kulturbrauerei Berlin der Literaturpreis der Autorinnenvereinigung verliehen wurde (siehe oben unter "Auszeichnungen und Nominierungen") und im Anschluss in Rheinsberg eine Woche lang mit hochkarätigen Kolleginnen, darunter Karen Duve, Elke Erb, Marlene Streeruwitz oder Ginka Steinwachs diskutiert, geschrieben, gestritten und gelacht wurde - das alles aufs Allerschönste moderiert von der damaligen Vorsitzenden Jana Jürß. Hier und heute: großes Hallo in Ostfriesland. Erstmal den Schampus aufgemacht, und ein Hoch auf vergangene Zeiten!


17. Mail 2020

 

Endlich wieder möglich: Interviews live

 

Gleichstellungsbüro Dortmund: Maresa Feldmann, 46jährige Sozialwissenschaftlerin, ist hier seit 2016 kluge und kämpferische Chefin eines sechsköpfigen Teams. Nach den Corona-Lockerungen hat sie eins ihrer knappen Zeitfenster für ein schon länger geplantes Interview geöffnet, das in luftiger Höhe und dem gebührenden Abstand im Neuen Rathaus stattfand. Informativ und aufschlussreich war es - insbesondere, was Rückschritte in Sachen Gleichberechtigung für Eltern mit Kindern angeht. Aber auch im Krebsgang - im Takt von zwei-vor-eins-zurück - stimmt weiter die Richtung in Sachen Geschlechtergerechtigkeit . "Danach" muss vieles allerdings neu justiert und sehr deutlich verbessert werden.

Die Reportage über Maresa Feldmann und viele weitere spannende Beiträge findet man im übernächsten Monat in der Juli-"bodo". Autorin ist Ursula Maria Wartmann. Die Fotos hat Daniel Sadrowski gemacht.


12. Mai 2020

 

Yeah! Heute mal kein Schloss ...

 

sondern eine kleine Neuigkeit in Sachen Literatur.

Die Übersetzung von "Nicht hier bei uns im Ort" durch die Gruppen von Studierenden der Universitäten Leeds und Kingston upon Hull ist abgeschlossen. Die Original-Geschichte findet man in "Der Bourbon des Grafikers", edition offenes feld, Hrsg. Jürgen Brôcan. Und die englische Version nun auf der Webseite von LeedsDortmund 50 unter dem Titel "Not here. Never"

Zur Entstehungsgeschichte des Übersetzungsprojekt mehr hier unter der Rubrik 2019.

 

Zum Lesen der englischen Version klicken Sie auf den Link links: Story from Ursula Maria Wartmann.

Thanks to you all for your efforts. It was a great time with you!

 

 

 

 



10. Mai 2020

 

Seit gestern wieder geöffnet: Der Garten von Schloss Lembeck im hohen nördlichen Teil des Ruhrgebiets an der Grenze zum Münsterland. Das 1670 erbaute mächtige Wasserschloss liegt in Dorsten-Lembeck (Kreis Recklinghausen) und besticht nicht nur mit inneren (Heimatmuseum, Prunk und Pracht vergangener Tage in den repräsentativen Räumen des Schlosses) sondern auch äußeren Werten: dem wunderschönen Garten; Barockpark einst und heute englischer Garten mit einer Vielzahl verschiedener Rosenzüchtungen. Um diese Zeit blühen - und verblühen - die Rhododendron-Büsche, die einen süßen magischen Duft verströmen. 150 verschiedene Sorten sind es in diesem verwunschenen Park. Die Landpartie fällt in diesem Jahr aus, auch das "classic festival"; Schloss und Heimatmuseum sind bis auf Weiteres geschlossen. Aber immerhin: der Park ...!


4. Mail 2020

 

Volksgarten Lütgendortmund und Wasserschloss Haus Dellwig ...

 

Wieder eine Runde voller Höhepunkte. Die Komoot-App weist den Rundweg mit 4,9 Kilometern aus; mit Staunen, Gucken, kleiner Pause und Fotografieren waren wir wie üblich dafür ungefähr 2,5 Stunden unterwegs. Diesmal noch etwas länger, was einem interessanten Pläuschchen mit drei munteren Damen geschuldet war, deren Weg wir kreuzten. Unglaublich: haben wir jemals derart mächtige Bäume - Kastanien, Eichen, Buchen - gesehen, wie auf diesem Weg?! Der Stamm der knotigen Blutbuche hat fünf Meter Umfang; angefangen hat sie als winziges Rotbuchen-Kind, und zwar im Jahr 1860, wie eine Tafel ausweist. Unbekannte Pflanzen am Wegesrand, vor dem Wasserschloss wundersamerweise ein Eiswagen - oh, wie schön, ein Stück altes Leben. Oh, bitte: zweimal Karamel und Cappuccino!

Auf dem Rückweg am frühen Abend durch Marten quietschende Bremsen: Haaaalt! Standen da gerade die Kirchentüren auf? Die Immanuel-Kirche hatte zur Einkehr, zum Innehalten geladen. Zehn Minuten hatten wir noch. Ungläubig und mit riesengroßen Augen liefen wir durch das Gotteshaus, das mit seiner ungewöhnlichen Pracht und Wand- wie Deckenmalerei an eine Synagoge erinnert oder an eine Moschee: es handelt sich um die einzige Jugendstilkirche Dortmunds, lernten wir. Die Fenster gehören zu den bedeutendsten Jugendstil-Fenstern in Deutschland. Was für ein End- und Höhepunkt unserer Tour!

(Unterwegs noch ein paar Fliederzweige geklaut ...)


3. Mai 2020

 

Home town Oberhausen ...

 

ein Besuch muss manchmal einfach sein, und ist ja, wie alles hier, quasi um die Ecke - Nachbarstadt(teil) eben.

Dies und das ist zu erledigen, unter anderem steht traditionell ein Besuch am Familiengrab und das Schwelgen in Erinnerungen an - in schönen und nicht so schönen, wie's halt so ist im Leben.

Das Schloss mit seiner Gedenkhalle und die Ludwig-Galerie mit ihren häufig politisch brisanten Ausstellungen sind momentan geschlossen; doch einmal durch den benachbarten Kaisergarten ist bei jedem Besuch ein Muss. Spannend die Brücke über den Rhein-Herne Kanal und die Frachtschiffe, die Richtung Rhein tuckern.

Gleich nebenan der Gasometer und ein etwas verstörender Konsumtempel namens Centro. Dort stand, in einem anderen Leben, der Hof meiner Urgroßeltern. Deren Kind, meiner Großmutter Franziska, habe ich in dem Essay "Heimat - Alles passt!" eine kleines Denkmal gesetzt. Sie hätte ein großes verdient.

Siehe oben unter "Textproben".

 


30. April 2020

 

LD50: Spätlese aus Dortmunds Partnerstadt Leeds

 

Waltraud Haße wanderte gerade 19-jährig nach dem Zweiten Weltkrieg von Werne / Landkreis Unna nach England aus. In Dortmunds Partnerstadt Leeds lebt deren Tochter Karen Buckland, die, wie so viele Menschen auch in Deutschland, zwei Welten in sich vereint ...

Von Ursula Maria Wartmann

 

Sie ist 58, im Sternzeichen Jungfrau geboren, und sie ist ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Blond, schlank, blaue Augen, die Brille ... „Val“ wurde ihre Mutter genannt, für „Waltraud“; wenn Tochter Karen Buckland in ihrem Reihenhaus am Stadtrand von Leeds von ihr spricht, klingt noch immer Trauer durch. „Sie war so wichtig für mich“, sagt Karen, „und dann ging 2011 alles so schnell. Von der Diagnose bis zum Tod waren es gerade vier Monate. Krebs, die Bauchspeicheldrüse.“

 Karen Bucklands Deutsch ist gut, aber ihr Akzent ist unüberhörbar. In England ist sie eine Deutschstämmige der zweiten Generation; sie wurde nicht weit von Leeds, Dortmunds Partnerstadt, geboren, in Kingston upon Hull. Ihre Mutter stammte aus Werne. Vier Jahre nach Kriegsende hat sie die Koffer gepackt und sich in England als eine Art au pair verdingt. Das hieß damals nicht so, und es muss eine ziemliche Schufterei gewesen sein. Die junge Deutsche hatte so manches an Anfeindungen auszustehen; „Nazi-Schlampe“ wird eines der moderateren Schimpfworte gewesen sein. Die „Hölle“ sei es am Anfang in England gewesen, erklärte sie später. Dennoch: Sie ist geblieben und hat sich durchgebissen ...

 

Mehr

zu Karen Buckland  im ECHO der Vielfalt unter www.vmdo.de.

zum Autor*innenaustausch LeedsDortmund (LD50) unter der Rubrik 2019

zu einer Reise zwischen Leeds und Kingston upon Hull unter der Rubrik Textproben


26. April 2020

 

Dortmund entdecken, die Dritte. Vom Volksgarten in Mengede durch Wald und Flur und eine ganze Weile am Kanal entlang. Knapp fünf Kilometer, dann ist man bei dieser gemütlichen Wanderung wieder am Ausgangspunkt. Unterwegs ist eine ganze Menge zu bestaunen: ein verstecktes Kriegerdenkmal (1914 - 1918) am Waldrand. Ein altes Fachwerkhaus in der Ferne. Kopfweiden und Tümpel. Verschwiegene Lichtungen und verwunschene Pfade. Entlang des Wegs ungewöhnlich viel Waldmeister - ganz wichtig für bevorstehende Maibowlen-Gelage ... Wie mit dem Lineal gezogene Baumreihen führen am Dortund-Ems-Kanal entlang. Unterhalb des Deichs grasen Pferde, Kanus liegen verschlafen neben alten Schuppen, erste Sonnensegel sind gespannt. Es gibt entlang der Strecke übrigens tolle Einkehrmöglichkeiten fürs radelnde Volk. Leider - warum nur, ha ha! - sind alle zur Zeit geschlossen? Und, klar, unter Brücken Graffiti: jede Menge. Jede Menge Schrott darunter; manches gut gemacht und witzig.


24. April 2020

 

Besuch in Marl. Das Theater verwaist. Niemand begehrt Einlass ins Heimatmuseum. Die Fahrradständer von Gras und Gänseblümchen überwuchert. Das Schwimmbad im Winterschlaf.

 

Hier und an anderen Theatern, Schlössern, Zelten und alten Zechen, Kirchen oder Kunsthallen der Region würde vom 1. Mai bis 14. Juni eines der größten Theaterfestivals Europas stattfinden: die legendären "Ruhrfestspiele Recklinghausen", die Jahr für Jahr eine rekordverdächtige Anzahl von Gästen aus aller Welt anzogen und zu frenetischen Begeisterungsstürmen hinrissen. Auch das Theater Marl hätte wie üblich als Spielstätte dazu gehört. In Herten ...

... der Stadt gleich nebenan

 

gibt es im idyllischen Heinehof lecker essen "to go". Der Hofladen hat geöffnet, und in der Küche stehen gute Geister am Herd - auch wenn das Lokal selbst geschlossen ist. In der Tenne stapeln sich die Kartons mit Spargel, einen Hof weiter galoppieren stürmische Pferde über ausgedehnten Koppeln, schönste Schäfchenwolken über alledem, und trotzdem ist alles ganz anders.

 

Faszinierend in diesen Tagen, die Metropole Ruhr in all ihren Facetten anders zu entdecken als gewöhnlich. Und doch: So riesig die Sehnsucht, der Wunsch, auch all ihre überbordende Kultur wieder erleben zu können. Wir sind verwöhnt. Nirgendwo in Europa (!) gibt es solch eine Dichte an überragender Kunst und Kultur (by the way: auch an Universitäten) wie hier im Ruhrgebiet: in der "Stadt der Städte" - der Metropole Ruhr.


23. April 2020

 

 

Do., 23. Apr. um 21:32

 

 

Timo Brandt

 

hat im Signaturen - Magazin

eine Rezension zu "Gegen acht im Park" geschrieben. 

Er kann sehen, verstehen und wertschätzen.

Wunderbar! Mein Dank gilt dem jungen Kollegen aus Wien.



20. April 2020

 

Dortmund entdecken, die Zweite und meine erste ... nun ja, äh ..., Halde: Die Halde Schwerin. Nicht ganz Dortmund, zugegeben, sondern schon Castrop-Rauxel gleich nebenan, zehn Kilometer vom Dortmunder Unionviertel entfernt und sehr besonders. Eine von vielen Halden im Ruhrgebiet, sogenannte Landmarken, die das Bild der Metropole Ruhr schon beim Durchfahren prägen. Aus dem Abraum der Bergwerke, aus Deponien und Kippen, ist eine Bergwelt geworden, die, würde man sie aufeinander stapeln, einen Sechstausender ergeben würde. So aber hat man nicht geklotzt, sondern aufs allerschönste gekleckert und auf die Kuppe einer jeden Halde etwas ganz Besonderes gesetzt: spektakuläre Installationen, wie eben hier auf die Halde Schwerin. In 147 Meter über NN wurde mit 24 riesigen Stahl-Stelen eine Sonnenuhr installiert, die, wenn man die Treppen auf einer der vier Achsen erklimmt - aus Bahnschwellen etwa oder Grubenholz gebaut - ein wenig anmutet wie die Thing-Plätze, die wir zuletzt, als wir noch reisen konnten, in Schweden gesehen haben: majestätisch, erhaben. Und irgendwie nicht ganz von dieser Welt. Wunderschön jedenfalls (obwohl: der Kurler Busch muss erst noch getoppt werden!) und auch hier sind Start und Ziel übrigens eine Bushaltestelle. Einen PKW braucht man also nicht unbedingt, wenn man mit "komoot" unterwegs sein will, das ist beachtlich und sehr klasse.

Der Name Schwerin kommt übrigens nicht aus der wirklich schönen Stadt mit dem imposanten Schloss in Mecklenburg-Vorpommern; die Zeche in Castrop-Rauxel hieß "Graf Schwerin".  Wenn man der Sonnenuhr den Rücken kehrt, führen viele Wege zurück. Alle sind grün,  malerisch und haben überraschende An- und Aussichten.


14. April 2020

 

Dortmund entdecken ...

 

ist unheimlich spannend, und was zu Beginn aus der Not (Corona) eine Tugend machen (Spaziergänge oder Radtouren) war, wird ganz sicher auch langfristig etwas Wunderbares sein. An der Peripherie der ehemaligen Altstadt mit ihren Wallanlagen gibt es über einhundert teils dörfliche Stadtteile mit Fachwerkensembles um uralte Kirchen herumdrapiert, Burgen und Wasserschlösser und geradezu unglaubliche allerschönste Naturidylle, ein dichtes Beieinander von Stadt, Land, Fluss.

Das alles und noch viel mehr kann man per App ("komoot") erkunden, die auch Ortsunkundige zuverlässig über Stock und Stein führt.

 

Die Route führte am Ostermontag über Kirchderne (St. Dionysius, westfälische Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert, Kriegerdenkmal) zum Kurler Busch, einem Naturschutzgebiet von gut 197 Hektar; herrlich: auf einer Lichtung plötzlich ein verträumter Teich, auf dem zwei stille schneeweiße Schwäne kreuzten.

Zurück im Auto Richtung Zeche Gneisenau in Derne (ab 1886 wurde hier Steinkohle abgebaut; die Zeche war mit 6300 Bergleuten in den 1970ern eine der größten in Europa und ist heute Industriedenkmal) -  noch eben aussteigen, noch ein paar Fotos.

Dann Haus Wenge, ziegelroter Adelssitz aus dem 13. Jahrhundert, Spargelfelder, Bauernhöfe. Der alte Wasserspeicher, das "Lanstroper Ei". Unterwegs gesehen: den Hinweis zum Blindenfussballplatz des BVB Dortmund. Typisch Ruhrpott:  "Wo das geht, geht alles."

 



12. April 2020

 

Frohe Ostern!


9. April

 

Spannend, mal reinschnuppern:

Plattform für Lyriker*innen aus dem Rheinland unter Federführung des Literaturbüros NRW in Düsseldorf.

Demnächst auch mit Beiträgen von mir.

https://www.instagram.com/fluss_laut/


8. April 2020

 

"Regen zwischen Hull und Leeds"

 

Die Feiern zur 50jährigen Städtepartnerschaft Leeds - Dortmund in England haben stattgefunden.

 

Der Gegenbesuch der Autor*innen aus Leeds findet in diesem Frühling genauso wenig statt wie irgendetwas sonst. Aus Dortmund waren noch vor vor einigen Monaten Ralf Thenior und Ursula Maria Wartmann zu Gast in der nordenglischen Partnerstadt. Ich habe von dort drei Texte mitgebracht. Einen davon finden Sie hier unter Textproben: "Regen zwischen Hull und Leeds"; Lesezeit etwa 15 Minuten.

Längere Fotostrecken aus den überaus malerischen nordenglischen Städten Leeds und Hull finden Sie unter der Rubrik 2019.

Viel Spaß beim Lesen und Schauen!


7. April 2020

 

Wenn schon (nicht im Buchladen des Vertrauens), denn schon ...

 

"Die Alternative
Die Coronavirus-Krise ist für viele Autorinnen und Autoren ein Desaster: Bezahlte Lesungen finden nicht mehr statt, Neuerscheinungen werden auf unbestimmte Zeit verschoben, die Vorschüsse sinken.
Daher: Tun Sie Autor*innen etwas Gutes. Kaufen Sie Print-Bücher im Autorenwelt-Shop (24/7, versandkostenfrei). Denn der Autorenwelt-Shop gibt als einzige (Online-)Buchhandlung Geld an die Autor*innen ab: starke 7 % vom Ladenpreis. Bei einem 15-Euro-Buch sind das 1,05 Euro für den Autor/die Autorin (zusätzlich zu den Verlagstantiemen). So verdienen Autor*innen mehr.
Zeigen Sie sich solidarisch. Als Verlag: Verlinken Sie Ihre Bücher zum Shop der Autorenwelt. Als Autor*in: Machen Sie andere Autor*innen sowie Freunde und Bekannte auf den Autorenwelt-Shop aufmerksam. Als Leser*in: Kaufen Sie Bücher nicht irgendwo, sondern hier:
https://shop.autorenwelt.de"

 

Aus dem Fragenkatalog an den Shop der Autorenwelt:

 

"Schön, dass ihr Autor*innen etwas abgebt – aber was ist mit den Buchhandlungen vor Ort?

Diese Frage hören wir oft und sie drückt meist Bedenken gegenüber dem immer mächtiger werdenden Online-Handel aus. Das können wir gut nachvollziehen. Wir finden selbst, dass es inspirierend sein kann, eine stationäre Buchhandlung zu besuchen. Allerdings hat nicht jeder eine Buchhandlung in der Nähe. Letzten Endes entscheiden immer die Leser*innen, wo sie ihre Bücher kaufen wollen. Wer gerne in die kleine Buchhandlung an der Ecke geht, wird das auch weiterhin mit Freude tun. Wer aber Bücher gerne online einkauft, der hat nun eine attraktive Alternative zu den gängigen Shops, die er guten Gewissens und ohne Nachteile nutzen kann."

 


5. April 2020

 

Reiterhof, Bauernhof, Landschaft mit Stadion - reizvolle Gegensätze in der Metropole Ruhr.

Spaziergang zu zweit, um Kraft zu tanken. Die Natur tut gut, die Wärme der Sonne. Wenige Menschen sind unterwegs, die meisten wirken bedrückt, aber zu einem Schwätzchen mit dem gebührenden Abstand kommt es dennoch oft. Die Herzlichkeit der "Ruhris" wärmt genauso wie die Sonnenstrahlen, und dann, so sagt das Sprichwort, ist geteiltes Leid ja auch halbes Leid - zumindest für einen Moment.

Fotos (c) Petra Paplewsky


4. April 2020

 

Samstagsspaziergang

 

- allein - durchs Unionviertel. Kaum jemand unterwegs, der Westpark verwaist, die Lieblingskneipe geschlossen. Plakate auf der Litfass-Säule gelten nicht mehr. Die Spielplätze sind abgeriegelt. Was für ein

Wahnsinn.



2. April 2020

 

"Ein Fundort für literarische Trüffelsucher"


Danke, Şafak Sarıçiçek. Das klingt gut!

Şafak Sarıçiçek
30. März um 06:59 ·

Zwei Neuerscheinungen unter der Herausgeberschaft von Jürgen Brôcan in der edition offenes feld ! Einmal Essays und poetische Kurzprosa von Bettina Klix ,Träume Tricks Trümmer Tränen‘ sowie das Lyrikdebüt von Ursula Maria Wartmann: ,Gegen acht im Park‘. Die eof ist ein Fundort für literarische Trüffelsucher, empfehle den Besuch !

Träume Tricks Trümmer Tränen
ISBN 9783750429857
http://www.offenesfeld.de/Klix2.html

Gegen acht im Park
ISBN 9783750459960
http://www.offenesfeld.de/Wartmann2.html



31. März 2020

 

It's done!

 

"Expressiv, wütend, aber auch zärtlich und einfühlsam sind die Gedichte von Ursula Maria Wartmanns Lyrikdebüt. Ihre Themen sind die Bedrohung der Natur und die aktuelle Gefährdung der Welt durch Mitleidlosigkeit, durch Dammbrüche aller Art. Die Dichterin versteht sich auf kräftige Farben, aber auch leichthändige Skizzen über Liebe und die Angst vor Verlust. Oft sind ihre Beobachtungen aus dem Alltag gegriffen, in einem Hotel, auf einem Bahnhof oder hoch oben auf einem Turm im Silvesterfeuerwerk; oft übernimmt auch die Phantasie und spinnt diese Alltagsszenen weiter. Wartmanns Lyrik zeichnet in einprägsamen Bildern aus, was auch ihre Erzählungen bestimmt: sie sind menschenfreundlich und weltzugewandt, trotz allem."

 

 

 

 

Ursula Maria Wartmann, geb. 1953 in Oberhausen, lebt nach langen Jahren in Aachen, Marburg und Hamburg in Dortmund. Die studierte Soziologin und gelernte Redakteurin wandert zwischen den Welten und Genres: zwischen Roman und Reportage, zwischen Essay, Erzäh­lung und Lyrik. Sie wurde für ihr journalistisches und literarisches Werk mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen in der eof ihre ge­sammelten Erzählungen »Der Bourbon des Grafikers« (2019). 

 

Ursula Maria Wartmann:
Gegen acht im Park
Hardcover mit SU, 68 S., 18,50 €
ISBN 9783750459960
edition offenes feld, Hrsg. Jürgen Brôcan, Dortmund 2020

 

zu bestellen zum beispiel hier:

https://www.bod.de/buchshop/gegen-acht-im-park-ursula-maria-wartmann-9783750459960

 


28. März 2020

 

Malerische Metropole Ruhr: Essen-Kettwig ...

 

frühlingshaft warm im letzten April. Kleine Fluchten - auch hier und heute noch möglich ...


27. März 2020

 

Hinter dem Dortmunder Campus

 

ein lauschiger Rundweg: durchatmen und ein bisschen Sonnenkraft tanken in schwierigen Zeiten. Gespräche, manchmal auch Lachen, am Wegesrand mit Fremden - in gebührendem Abstand.  Wie gut das tut! Studierende der TU (ca. 35 000, Dortmund gesamt über 50 000) aus aller Welt schätzen das enge Nebeneinander von Natur und dem prallen urbanen Leben Dortmunds und der riesigen Metropole Ruhr - wenn es denn nicht gerade außer Kraft gesetzt ist.


11. März 2020

 

Noch immer: work in progress

 

Die Druckfahnen sind da.

 

Es gibt noch viel zu tun: immer wieder gegenlesen, immer wieder an Formulierungen feilen, immer wieder die Texte auf ihre Satzmelodie hin überprüfen. Und zum Schluss immer wieder - ganz wichtig! - laut gegenlesen. Erst dann erfasst man selbst den Text

bis ins allerkleinste Detail.

 

Manchmal ist es nur eine winzige Silbe, die einen Text ins Ungleichgewicht bringt. Manchmal ist unklar, worin die Ursache für eine "Unwucht" liegt - manchmal muss man eine Nacht drüber schlafen, bevor die Erleuchtung kommt.

 

Manchmal ist es die Dichte an gleichlautenden Vokalen, manchmal zuviel an Alliteration oder der guten Absichten ... Manchmal verfälscht die Interpunktion die Absicht ... Es sind oft nur Winzigkeiten, die gute oder nicht so gute Ergebnisse bringen. Und es ist immer wieder eine kleine Sensation: Wenn man lange genug grübelt, probiert, das Synonym-Lexikon studiert, die Augen schließt, visualisiert, Gefühlen nachspürt, dann ... passt es plötzlich.

 

Und dann:  ist es reines Glück.

 

 


26. Februar 2020

 

Work in progress -

Besuch bei Jürgen Brôcan

 

Das Cover meines Lyrikbands zeigt eine Radierung von Willem Buytewech (geb. 1591 in Rotterdam, gest. 1624 ebenda). Buytewech, der als Maler, Zeichner und Radierer arbeitete, wird als "Erfinder" der niederländischen Genremalerei bezeichnet.

 

Den drei Themenblöcken von "Gegen acht im Park" sind ebenfalls Radierungen des Künstlers vorangestellt.


24. Februar 2020

 

Ein Beitrag auf fixpoetry von Timo Brandt  - Auszug zur letzten Nummer der Literaturzeitschrift offenes feld:

 

... Die andere Debütantin ist Ursula Maria Wartmann, die bereits einiges an Prosa veröffentlicht hat, und deren erstes Gedicht „Vietnam“ mich ein wenig an mein oben genanntes Gedicht über Kabul erinnert, deren Verse aber voller bestechend-sinnlicher Momente sind, wie etwa hier:

 

„Schweinesonne. So nennen sie
den vollen Mond. Der kalte Schatten
wirft, der Moose bescheint und das
Zittern der Insekten in straff
gespannten Netzen.“

...

 


 

23. Februar 2020

Gedicht Nr. 4/4 aus Zeeland

 

Mutter Erde

 

 

Die Zeit reißt den Rachen auf

schluckt Sterne Wellen stellen

das Funkeln ein nichts schwappt mehr

glitscht und gurgelt kein schweres Meer

mehr der Schlick tot wie Staub im All

nur noch der matte Strahl der Sonne

kühl wie ein flüchtiges Lächeln.

 

Auf dem Mars

liegen die letzten

Siedler stöhnend

unter der Pandemie.

 

 

 


20. Februar 2020

 

Jubel! Der Coverentwurf steht.

Der Titel auch: Gegen acht im Park.

 


 

24. Februar 2020

Gedicht Nr. 3/4 aus Zeeland

 

Wir schultern den Sturm

 

 

Im Westen kommt der Wind

 vom Meer her faucht wie die Flamme

 im Innern des großen Ballons wir schultern

 den Sturm leichthändig und entschlossen wir

 finden Muscheln das sperrige Garn von

 Netzen Frisbee-Scheiben und helle

 Panzer der Krebse die See geht schwer

 und bleigrau und Sand prasselt auf Haut

 in die Ohren die Augen wir besteigen

 am Ende die Flügel der Windmühle wir

 feuern den Ofen der Backstube an.Wir hüten

 die Schätze vom Strand in feuchten

 Beuteln aus Leinen.

 


 

18. Februar 2020

 

Gedicht Nr. 2/4 aus Zeeland

 

 

Schlagbaum

 

Der Schlagbaum geschlossen. Die

Schotten sind dicht. Gib dunklen Rum

in den Tee und Sahne leg

ein Buchenscheit nach. Lass den

Hagel vorm Haus sieh nach ob

die Schriften beurkundet sind. Höre

den Träumen des Hundes zu dem

Zittern der Läufe dem Zucken

der Lefzen. Denke an nichts und

wünsche dir nichts für den kommenden Tag.

Gib Sahne zum Tee und mehr Rum. Drücke

die Faust auf den Schmerz

bring das Blut

zum Stillen.

 



15. Februar 2020

 

Gent. Ausstellung Jan van Eyck

 

Menschen aus aller Welt pilgern derzeit "zum Museum voor Schone Kunsten" ins belgische Gent, um eine nie dagewesene Sammlung der Kunst Jan van Eycks zu bewundern, dem berühmtesten flämischen Maler des Spätmittelalters. Ehrfürchtiges Staunen, Verweilen, Flüstern und wieder zurück, noch einmal,  zu diesem oder jenem Bild, zum nächsten ... und jedes Mal  Neues sehen.

Nicht glauben können, dass vor sechshundert Jahren ein Mensch so etwas perfekt Durchkomponiertes geschaffen hat. Van Eyck starb früh, mit Anfang fünfzig im Jahr 1441. Er ist Vorreiter der neuen naturalistischen Kunstepoche, die sich damals nördlich der Alpen durchsetzte, und wurde als "König unter den Malern" gefeiert.

Gent selbst ist eine malerische sehr alte Stadt, nach Antwerpen die zweitgrößte Belgiens; die Kathedrale St. Bavo beherbergt den weltberühmten Genter Altar Jan van Eycks.


14. Februar 2020

 

Vier Gedichte aus Zeeland mitgebracht

 

In den nächsten Tagen präsentiere ich sie hier.

Im Frühjahr wird mein Lyrikband erscheinen. Hochwertige Gestaltung mit Schutzumschlag und Fadenheftung. Hrsg. Jürgen Brôcan in der edition offenes feld.



Gedicht Nr. 1/4 aus Zeeland

 

Der König hat überlebt

 

Am Autobahnrand schütteln sich

hohe rostrote Gräser fliegen vorbei

wo hinten im Niederland in

Knicks die Kopfweiden tuscheln in

den Häusern zeichnen Menschen mit

Fingerkuppen die Umrisse ihrer Körper nach

während der Hund seufzend den Kopf

zwischen die Vorderläufe legt gräbt

ein Kind am harten Strand

aus Sandverwehung die Puppe zeigt sie

im Fäustling der Mutter her:

ein Holzstück grob das Gesicht geschnizt

ein Mann ein König vielleicht aus

seinem Kral sein Kleid am Hals verknotet

verschnürt mit blauen Kreisen gelben Rhomben

moccabraunem Grund.

Der König

hat überlebt.




4. Februar 2020

 

Altes Gräberfeld im Westpark: Quelle lyrischer Inspiration


Altes Grab. Winterlicht

 

Da ist Moos wie Kissen heute hingetupft

auf das Grab in das der Steinmetz damals

seine Schriften schlug. Hammer und Schlegel hast du

zur Seite gelegt im Sterben weinte vor hundertfünfzig

Jahren die Witwe; die Kindergesichter dunkel

in der Kapelle im Schmerz die letzte Ruhe

nun im Gewusel des Parks: Moos nistet auf

Totholz auf Wurzeln auf Steinen und in den Serifen.

 

Das C das E erhaben in grüner Dichte

das Moos wirft ruhige Schatten Winterlicht

und ruft nach Streicheln wie ein Kinderkopf

Krumen in Spalten im Stein; tief unten in Herzhöhe

die Gravur im Gold. Der Ring in harter Schicht aus Lehm;

der Goldschmied gab ihm damals lächelnd eure Namen.

 

Im Frühling kommt ein Kind wird eine rote

Plastikharke halten das Moos so zärtlich kämmen

wie Hundehaar. Und später weinen wenn es fällt die Knie

sich aufschürft nichts vom Sterben weiß.

 


27. Januar 2020

 

Drei neue Gedichte - zwei davon den großen Bränden geschuldet. Im Frühjahr wird in der edition offenes feld unter der Herausgeberschaft von Jürgen Brôcan mein Lyrikband erscheinen.

Von unten

 

Von unten die Hast der Flammen ihr unversöhnliches

Tasten die strenge Arbeit am Stamm

Rinde bis Wipfel Knistern ins Ziel

und Knacken und Flug von Funken und

Flocken von Asche wie Knallkörper zwischen

geschwärzten Nadeln der Fichten. Die ganzen,

die mächtigen Bäume am Berghang

im Brennen Lodern und Lecken

ein Donnerschlag während unten

am Fluss sich Wiesenschaumkraut vergnügt

in der Hüfte wiegt und unter dem bunten Hüpfen

der Ranzen Kinder den Schulweg nehmen

der Brandstifter schwingt sich aufs Mountainbike

sein Smartphone das Lodern der Flammen hat er gepostet.

Der große Brand

 

Im Wind hinterm Deich

da ziehen sie nachts auf hellen Flügeln der

Wolken durchs Land und legen

dem Mond den Mund auf die Wange:

sie treiben durch gläserne Luft erfrischen

die Lungen die Haut die feuchte Wölbung

der Augen im Staunen das Widerspiegeln

von Licht die Schönheit

so grenzenlos dann

brennt Australien hier oben auf

den hellen Wolkenflügeln

klingt der Schrei der sterbenden Millionen

wie wehes Zittern von Geigensaiten ein Geruch

brennt sich zwischen die Buchdeckel die Geschichte wird

neu geschrieben. Bangemachen gilt.

Bald brennen wir auch drängt

Rauch durch Kamine.

Online Dating

 

Sie schnüren die Stiefel entsichern

das Gewehr betreten entschlossen

die Bühne. Erst ist es das online dating

nach einer Weile der Flirt

im Park dann tasten in einem

dämmrigen Zimmer Zungen zögernd

nach Trost.

Doch.

Keine. Nicht eine. Nicht eine einzige Chance:

Sie legen keine Sekunde die kugelsicheren

Westen ab, da reicht es am Ende

nicht

nicht

einmal

für ein Adieu.

 

 



25. Januar 2020

 

Besuch im Sauerland

Knapp eine Stunde ist Arnsberg von Dortmund entfernt. Schönes Fachwerk gibt es hier, ein ganzes Viertel mit Klassizismus, eine wunderbare Buchhandlung, die einen Schaukasten mit Büchern des seit 1912 bestehenden Insel-Verlags zeigt. Und den Bücherschrank mitten in der Altstadt. Die Ruhrschleife schließt die Altstadt auf zwei Seiten ein; auf dem beliebten Ruhrtal-Radweg fährt man bis zur Quelle der Ruhr genau 68 Kilometer.


24. Januar 2020

 

 

ALLES KUNST!

 

Das BCW (Biercafé West) unter der Leitung von Cüneyet und Gülten ist eines der vielseitigsten und spannendsten Lokale in Dortmund geworden; hier wird Diversität in all ihren fröhlichen Facetten gefeiert. Politik und Biertasting, Musik und abendlicher Ökomarkt, Salsatanz oder Mitsing-Projekte ...

Demnächst wird dort auch diskutiert werden, und zwar unter dem Label "Alles Kunst!"

Initiator ist der Lyriker, Essayist und Übersetzer Jürgen Brôcan. "Wie entsteht ein Gedicht? Warum ist dieses Buch der Autorin erfolgreich, warum das Bild jenes Malers? Wodurch entsteht Spannung im neuesten Hollywoodfilm? - Über Kunst, ihr Wirkung und Entstehung wollen wir jeden ersten Donnerstag im Monat reden: mal themenbezogen, mal freier Austausch, nicht akademisch trocken, aber doch auf einem gewissen Niveau. Kurzum: Wir wollen von Hölzchen auf Stöckchen kommen, weil alles irgendwie zusammenhängt."
Kunstschaffende jeden Genres und überhaupt alle an Kultur Interessierten sind gerne gesehen.


Erstes Treffen: Donnerstag, der 6. Februar von 18 bis 19.30 im BiercaféWest, Lange Straße (Krautscheid-Haus)


23. Januar 2020

 

Vor genau zehn Jahren waren Dortmund und die gesamte riesige Metropole Ruhr Europäische Kulturhauptstadt. Einer der zentralen Orte, wo dieses Ereignis begangen wurde, war das "Dortmunder U", einst Brauereihochhaus der Dortmunder Unionbrauerei und heute Zentrum für Kunst und Kultur mit den berühmten "fliegenden Bildern" des Filmemachers Adolf Winkelmann.

Der Blick geht hier vom Vorplatz des "U" Richtung City und Boulevard Kampstraße. Das "U" wurde - knapp - zum Kulturhauptstadtjahr fertig,


der Roman "Pension Vera" hat auch das zum Thema. Hauptschauplätze sind: das Unionviertel, eine Hütte an einem Fischteich im Sauerland und die Nordstadt. Mehr hier unter der Rubrik Textproben oder im Netz, wo auch Rezensionen stehen.

 



16.1.2020

 

Neuer Weg

 

Drei von acht Gedichten in der neuen Ausgabe der Literaturzeitschrift offenes feld.

Auf diesem lyrischen Weg wird es (unter anderem und ganz besonders) für mich weitergehen; ich freue mich darauf.


 

die neue offenes feld

 

Mit Beiträgen bekannter Autor*innen.

Mit acht Gedichten stelle ich mich erstmals als Lyrikerin vor.

 

 

Der Verein Offenes Feld dient als Forum für die Diskussion, Korrespondenz und Vermittlung zwischen den Künsten. Die Mitglieder kommen aus allen Bereichen der Kultur.
offenes feld nr. 8 ist erhältlich im Buchhandel, im Internet oder unter
bestellung(at)offenesfeld.de und kostet acht Euro.

 

 


Vor kurzem erschienen

Ursula Maria Wartmann:

Der Bourbon des Grafikers

 

Hrsg: Jürgen Brôcan

edition offenes feld

224 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag 19,50

ISBN 9783 7494 8703 5

 

"Der Mann, der heimlich zwei badende Mädchen beobachtet, die Mutter, die ihr Kind liebt und es dennoch verrät. Die junge Frau, die aus der missglückten Ehe in die Arme einer Liebhaberin flieht, der Familienvater, der jahrelang ein Doppelleben führt ... Die Menschen in Ursula Maria Wartmanns Gesammelten Erzählungen "Der Bourbon des Grafikers" versuchen, auf die eine oder andere Art etwas vom Glück abzukriegen, sie ringen darum, strampeln sich ab. Sie handeln richtig und handeln falsch, sie machen sich schuldig oder verhalten sich heldenhaft. Sie scheitern oder gewinnen, sie spielen das Spiel wie wir alle: So gut es eben geht ..."

 

 


8. Januar 2010

 

Back in town ...

 

und Kurzausflug nach nebenan ins Münsterland, wo es zum Jahreswechsel nun auch im Lieblings-Landgasthof eine Bücherkiste mit Selbstbedienung gibt. Das neueste von Maria Braig aus dem Berliner Querverlag gefunden ...

 


3. Januar 2020

 

Dinant, Namur ...

 

Huy und Ramelot.  Jahreswechsel in der Wallonie. In wenigen Tagen Deborah Feldmans "unorthodox" verschlungen. Kultur und Kunst, Literaturhäuser und Galerien, Geschichte und Architektur genossen in einem Landstrich, der so nah ist und doch so sehr eine andere spannende Welt ... Inmitten der malerischen Idylle bizarr und immer sehr präsent: Die Kühltürme des Atomkraftwerks Tihange.