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Aktuelles 

Hier finden Sie Informationen zum laufenden Jahr.

Unter der Rubrik "Das war ..." finden Sie die Chronologie der Jahre 2018 - 2020


25. Februar 2021

 

Drei Gedichte

 

aus "Nebenan im Park", edition offenes feld - im Buch sehen sie ein bisschen gerader aus ;-). Die Zeichnung (eine von mehreren im Buch) ist von Willem Pietersz. Buytewech, ca. 1616. Bei Amazon (sollten Sie darüber kaufen) holpert die Auslieferung, bei BoD sollte es klappen. Allerdings beträgt die Lieferfrist momentan zwei Wochen.

 


21. Februar 2021

 

Kaum zu glauben ...

heute vor einer Woche herrschte klirrender Frost und schien der Winter noch lange bleiben zu wollen. Dann, über Nacht, die Kehrtwende. Und jetzt? Der Frühling scheint bleiben zu wollen. Jedenfalls zieht er alle Register - um uns am Ende doch vielleicht zu täuschen?

Am Schloss in Herten werden bald tausende Osterglocken blühen. Hier und heute sind es Schneeglöckchen, die die Wiesen mit einem dichten weißen Teppich überziehen. Das Schloss am Rand der Innenstadt von Herten, Kreis Recklinghausen, liegt inmitten eines englischen Landschaftsgartens und wurde 1376 erstmals urkundlich erwähnt. Ganz schön schön ist es hier. An einer Eisdiele auf dem Rückweg wartet geduldig eine lange Schlange von Menschen. Bilder wie vor einem Jahr, nur dass hier und heute alles anders ist. Und wieder schlimmer wird. Neueste Zahlen zu Corona verheißen nichts Gutes. Man braucht verdammt viel Zuversicht, Humor und Mut in diesen Tagen. Und manchmal reicht es einfach nicht mehr. Dann muss man sich irgendwie neu hochrappeln.


20. Februar 2021

 

Zwischen Emscher und S-Bahn

 

liegt in Dorstfeld ein uralter und sehr verwunschener Friedhof, den man wunderbar erkunden kann, wenn man das neu angelegte Plateau hinter der Zechensiedlung an der Emscherallee erklommen hat. Erst recht, wenn auf die Eiseskälte der vergangenen Tage plötzlich und unerwartet der Frühlings hereinbricht und die Krokusse und Schneeglöckchen um die Wette blühen. Uralte Gräber finden sich hier, auch ein kleiner jüdischer Friedhof, und die repräsentative Gruft der Familie Schulte-Witten. Im Blauen Salon des Stammsitzes der Familie am Dorstfelder Wilhelmsplatz finden, wenn nicht gerade ein Virus wütet, Konzerte oder Lesungen statt; außerdem ist hier "Jugendstil" ansässig, das sich der Kinder- und Jugendliteratur verschrieben hat. Der u. a. mit dem Literaturpeis Ruhrgebiet ausgezeichnete Schriftsteller Jürgen Brôcan, Wahl-Dortmunder mit leidenschaftlicher Liebe zur Metropole Ruhr, hat dem Friedhof einen Essay gewidmet. In: Jürgen Brôcan, Arnold Maxwill, Ralf Thenior "Nachrichten aus dem Dreistromland", edition offenes feld.


14. Februar 2021

 

Winterfreuden

 

Auf dem Weg zur Datsche vergnügen sich große und kleine Menschen am Berg. In der Datsche gibt es Kaffeeklatsch. Aber erst den Kaminofen angemacht und im Garten nach dem Rechten geschaut. Beeindruckend die Spuren des schneeerprobten Kaninchens ...


9. Februar 2021

 

Glitzernder Schnee draußen ...

 

beschienen von so schönstem Sonnenschein, dass drinnen hinter den Fenstern die Solarfiguren anfangen zu wackeln. Die Bude muckelig warm ... und jetzt erst recht: Corona-Blues. Schwierig, das Haus zu verlassen. Mit Spikes unter den Schuhen ginge es, aber es ist mühsam die ganzen Schneeberge zu umschiffen und auch nicht ganz ungefährlich, wenn man in die Jahre gekommen ist. Klar, die Weisheit hat ungeahnte Ausmaße angenommen, aber der Rest vom Schützenfest? Eher schwierig.

Was bleibt, ist Zeit für schöne Bücher. Hier zwei  Gedichte aus "Gegen acht im Park", edition offenes Feld 2020.




30. Januar 2021

 

Tausendmal durchgefahren ... und heute?

 

Genau: Durchgelatscht, was sonst?!  Wir haben Dortmund-Barop erkundet, nicht weit vom riesigen Uni-Campus und dem beliebten Vorort Hombruch entfernt, durchzogen von einem quirligen Bach und ganz viel Natur. Hier gibt es den allseits beliebten Ruhrpott-Mix. Es wechseln sich in schönster Einmütigkeit ab: Uralte Höfe und malerisches Fachwerk, hippe Hochhäuser für Studierende, Kirchen und Kapellen mit Jahrhunderte alten Friedhöfen, coole Stadtvillen neuesten Datums, Reihenhäuser aus den 1980ern ...  Langweilig wird es hier nie. Zwischendrin Kaffee aus der Thermoskanne und ein Stück Hefekuchen, ein bisschen frieren dabei und hier und da ein wärmendes Pläuschchen mit anderen Unermüdlichen, die durch den Lockdown latschten ... Viele Bommelmützen in dieser Saison, das ist uns heute aufgefallen. Tja, that's life, was?  Immer wieder samstags neue Erkenntnisse ... Diesmal eben in Barop.


23. Januar 2021

 

Wieder mal durch den Lockdown gelatscht

 

diesmal durch den Rahmer Wald nahe Dortmund-Huckarde und Wischlingen. Der Wald ist zum Teil Naturschutzgebiet. Mittendrin steht ein wunderhübsch altes Forsthaus, dem allerdings gleich nebenan von Schloss Westhusen Konkurrenz gemacht wird - eins von sieben Schlössern, Burgen und Herrenhäusern auf Dortmunder Stadtgebiet. Das ganze Ruhrgebiet ist voll davon, ähnlich wie das Münsterland, das gleich im Norden an den "Pott" angrenzt. Es lohnt sich, sie zu erkunden.


18. Februar 2021

 

Südwestfriedhof Dortmund

 

Ein Ort mit Geschichte. Friedlich. Magisch, Wunderschön. Der Friedhof wurde in der Nachfolge des Friedhofs im Westpark eröffnet, 1893 war das. Die eindrucksvolle Platanenallee aus 60 mächtigen alten Bäumen gehört zu den eingetragenen Naturdenkmalen der Stadt.

 

Die Schauspielerin Fita Benkhoff liegt hier in der Familiengruft, der Schriftsteller Erich Grisar wurde hier begraben. Oder Richard Huelsenbeck, Mitbegründer des Dadaismus. Auch die Gräber etlicher Industrieller oder bekannter Frauen und Männer der lokalen Politik finden sich hier.

Gleich nebenan gibt es ein tolles Café, das hoffentlich seine Pforten spätestens im Frühjahr wieder öffnen wird.


15. Januar 2021

 

Gräberfelder

 

Die Nordstadtblogger haben zur wechselvollen Geschichte des Dortmunder Westparks aktuell eine sehr informative und gut gemachte Reportage veröffentlicht.

https://www.nordstadtblogger.de/

Unten ein Gedicht zu den Gräbern im Dortmunder Westpark aus dem Lyrikband "Gegen acht im Park."





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Schlagbaum - aus "Gegen acht im Park", edition offenes feld, Dortmund 2020
Sprache 010(1).m4a
MP3 Audio Datei 820.4 KB

14. Januar 2021

 

Tja, weiter warten ...


12. Januar 2021

 

Zu schön wär's gewesen.

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litdo_1-2021(1).pdf
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9. Januar 2021

 

Wir latschen durch den Lockdown. Heute: Schwerte

 

Der Wald in Dortmunds Nachbarstadt liegt schon so hoch, dass dort heute Winterwetter wartete. Da dieser Tage, Wochen, Monate ... die Auswahl an möglichen Freizeitaktivitäten eher gering ist, waren wir nicht die einzigen, die durch Wald und Flur sowie den Lockdown latschten. Wie gewöhnlich findet man am Wegesrand die wunderschönsten Fotomotive. Und wie gewöhnlich jede Menge freundlicher Ruhrgebietsmenschen, mit denen man auch gerne mal - Abstand! - ins Plaudern kommen kann. Besonderheiten heute: ein ungemein malerisch erfrorener Brombeerzweig. Und ein sehr hübsches Pferd, das in einer noch hübscheren Klamotte am Zügel der Herrin durch den Lockdown latschte: einer karierten Decke mit dem Logo des BVB. You never walk alone!


8. Januar 2021

 

Eins der neueren Gedichte "Bauplan für später"  - auf Download klicken und reinhören.

Download
Bauplan für später - das erste einer Reihe von Gedichten, die ich hier in loser Folge als Audio Datei vorstellen werde.
AUD-20201227-WA0003.m4a
MP3 Audio Datei 1.1 MB


6. Januar 20021

 

Es kam, was kommen musste ...

 

Die Lesung aus "Der Bourbon des Grafikers" wurde heute von der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund abgesagt.

So schade.

Eigentlich hätte sie - eine Premierenlesung, die schon einmal  verschoben worden war - am Dienstag, den 2. Februar   stattfinden sollen. Aber irgendwann ... lassen wir es wieder krachen. Bis dahin: Nur Mut!!!

 

Jens Dirksen, Feuilletonchef der WAZ, zu meinen Erzählungen, die zu Teilen mit Preisen ausgezeichnet wurden.



3. Januar 2021

 

Work in progress

 

Kurz vor dem Jahreswechsel eine geradezu unheimlich intensive Schreibphase. Es sind erste Versionen einiger neuer Gedichte entstanden: das Werk wächst und gedeiht. 

Jubel!

So wird es in diesem Jahr weitergehen. Der Focus soll auf der Lyrik liegen; Ausnahmen bestätigen die Regel.



2. Januar 2021

 

Im Fluss ...

 

Kam gegen Jahresende per Post:  Flyer zur Instagram-Seite von "fluss_laut", einer Sammlung von Poesie aus dem Rheinland.

 

Neue Gedichte von rheinländischen Lyriker*innen werden hier regelmäßig veröffentlicht. Mit "Nebel" bin ich auch dabei.

 

Gefördert wird "fluss_laut" durch das Land NRW, Ministerium für Kutur und Wissenschaft. Kuratiert wird die Seite vom Autor und Herausgeber Christoph Wenzel.

 



1. Januar 2021

 

Die Bude noch in  weihnachtlichem Ornat ...

 

und heute dann ein letztes mal das geliebte Fünf-Uhr-Tee-Ritual unterm Kranz und unter dem prächtig glitzernden Weihnachtsbaum. Aber dann!

Morgen, Kinder ... wird abgeschmückt. Das dauert seine Zeit. Danach sieht alles für wenigstens zwei Tage so schrecklich kahl aus. Doch dann kommt der erste bunte Strauß Tulpen in die Vase. Vom Markt. Ein paar duftende Hyazinthen kommen aufs Fensterbrett. Und dann? Dann geht's auch schon wieder. Ahoi Leute: Volle Kraft voraus!

Weiter dichten - das glaubt ihr aber!